Angebundene Mulis am Plateau Point im Grand Canyon, Arizona, USA. Vom Plateau Point im Canyon kann man weiter unten den Colorado River sehen.Blick vom Empire State Building auf Downtown Manhattan. Das World Trade Center wird gerade erst gebautEin Reiter auf einem Mustang beim Rodeo in Grants in New Mexico.Zuschauer auf der Tribüne beim Drag Race (Beschleunigungsrennen) in Tucson, Arizona, USAThe Mittens im Monument Valley im Navajo Reservat in Arizona, USA.Anasazi Pueblos in Mesa Verde, Colorado, USA.Calf Roping beim Rodeo in Grants, New Mexico, USA.Saguaro Kakteen in der Wüste bei Sonnenuntergang, Tucson, Arizona.

Der Satz, der die USA wohl am besten beschreibt? Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Metropolen, in denen man als Bewohner sein ganzes Leben lang jeden Tag etwas Neues entdecken könnte. Unendliche Weiten in den großen Nationalparks, die einen vergessen lassen, in welchem Jahr oder gar Jahrhundert man sich befindet. Abenteuer, Freiheit, Grenzenlosigkeit, unberührte Natur, Einsamkeit, Menschenmassen. Die USA vereint all dies und noch mehr. Sie polarisiert und brachte Persönlichkeiten hervor, die das Land und die Welt veränderten – zum Guten und zum Schlechten.

Für viele europäische Touristen ist es ein großer Traum, den Atlantik zu überqueren und das Land und seine Besonderheiten hautnah zu erleben. Unser Timeline-User Raigro hat sich in den frühen 1970er Jahren diesen Traum erfüllt und von seiner Reise atemberaubende Bilder mitgebracht. Als eine der größten, fortschrittlichsten Nationen leiden die USA im Jahr 2020 jedoch am schlimmsten unter dem Coronavirus. Aus diesem Grund ist es ungewiss, wann Touristen das nächste Mal in das Land der endlosen Weiten und Wolkenkratzer einreisen können.

Bis dahin können Sie bei uns ein wenig stöbern! Entdecken Sie alle anderen Bilder von Raigros Roadtrip in den 1970ern durch die Staaten auf unserer Website.

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Unser Timeline-User Suedberlin erlaubt uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild einen Blick in die Vergangenheit. Der langjährige Karstadt-Architekt Philipp Schaefer erbaute ab 1927 das größte Warenkaufhaus der Weimarer Republik. Mit dem Stilmix aus Expressionismus, Art Déco und Neugothik stand das Karstadt-Kaufhaus am Hermannplatz in Berlin seinen amerikanischen Vorbildern in nichts nach. Dass Berlin sich schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur fortschrittlichen Weltstadt entwickelte, zeigt sich bei diesem Gebäude unter anderem durch den eigenen U-Bahnhof und die ausgesprochen moderne technische Ausstattung. Da die SS das Kaufhaus am Ende des Zweiten Weltkrieges nicht der Roten Armee überlassen wollte, wurde es gesprengt. Eine geplante Rekonstruktion des ursprünglichen Gebäudes wurde bisher vom Kreuzberger Stadtentwicklungsamt abgelehnt.

Futuristisches Gebäude am Platz mit Trams und U-Bahnstation. Foto Erich Fritze Halle(Saale) 1905-76

Karstadt Kaufhaus Berlin-Kreuzberg 1934   © Suedberlin

„Das Karstadt-Kaufhaus am Hermannplatz in Berlin-Kreuzberg wurde 1929 eröffnet. Im Art-Déco-Stil von Philipp Schäfer entworfen, war es 7-stöckig und hatte als erstes Kaufhaus in Deutschland einen unterirdischen U-Bahn-Zugang. Erich Fritze fotografierte 1934 diese Ansicht von Süden. Im April 1945 wurde das Gebäude beim Kampf um Berlin von der Waffen-SS zerstört. In den 1950er Jahren ist es als „Bausünde“ wieder aufgebaut worden und soll nun die ursprüngliche Fassade zurück erhalten.“

Alle Bilder von Suedberlin finden Sie in unserer Datenbank. 

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Unterwegs in Berlin: Nationalsozialismus

Verliebtes Paar schlendert durch die Stadt in Berlin-Charlottenburg, hinter ihnen die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.Verkehr und ein Verkehrspolizist Unter den Linden vor dem Brandenburger Tor in Berlin.Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche in Berlin. An einer Straßenlaterne am Rosenthaler Platz hängt ein Schild mit der Aufschrift 'Sperrgebiet! / Maul- und / Klauenseuche / Der Polizeipräsident'.Der alte verschnörkelte 'Postbriefkasten' wird durch einen neuen Kasten der 'Deutschen Reichspost' ersetzt.Im Jahr 1936 wurde der Fernsehsprechbetrieb Berlin-Leipzig eröffnet. In der Hardenbergstraße 29 in Berlin konnte man in der sogenannten 'Fern-Seh-Sprech-Stelle' diese Dienstleistung der Reichspost nutzen.Jungen beim Tauziehen auf einem Spielplatz in Berlin.Mädchen machen Klimmzüge im Strandbad Tegelsee.In den Schulferien erhalten Kinder Suppe. Während die Mütter in Fabriken arbeiteten, werden die Kinder zentral versorgt.Zwei junge Frauen posieren auf einer Mauer am Strandbad Wannsee in der Sonne. Im Hintergrund liegt der von Badegästen bevölkerte Sandstrand.Aufnahme von Zuschauern im Berliner Olympiastadion während eines Fußballspiels (vermutlich der deutschen Nationalmannschaft) der XI. Olympischen Sommerspiele der Neuzeit im August 1936. Die Zuschauer in der Südkurve des Stadions recken ihre Arme zum Hitlergruß. Im Hintergrund ist die Westkurve mit der Anzeigetafel zu sehen. Auf dem Gebäude wehen Hakenkreuzfahnen.Blick auf die Radrennbahn und die Zuschauerränge in der Berliner Deutschlandhalle, im Rahmen eines Omnium Rennens. Auf der Bahn stehen einige Rennradfahrer und ihre Helfer für den Start eines Punkterennens bereit.Blick vom Verlagshaus des Scherl-Verlags in Richtung Berliner  Dom. Über der Stadt schweben die Luftschiffe LZ 129 "Hindenburg" und LZ 127 "Graf Zeppelin".

Propaganda war im Deutschen Reich von ausschlaggebender Bedeutung. Eine menschenverachtende, rassistische Ideologie musste der Bevölkerung unter Hervorhebung ihrer angeblichen Vorzüge einverleibt werden. Propagandafotografen spielten in diesem Rahmen eine besondere Rolle, eine pseudoperfekte Realität für die Menschen abzubilden.

In Berlin entstanden damals besonders viele Fotografien, die den Bürgerinnen und  Bürgern eine Ideologie indoktriniern sollte, die Zusammengehörigkeit, eine sogenannte Volksgemeinschaft, propagierte. Körperliche und geistige Unversehrtheit wurde neben sportlichen Tätigkeiten zu Hauptidealen, die fotografisch festgehalten wurden. Somit sorgte die Propagandafotografie dafür, dass sich im alltäglichen Bewusstsein der Deutschen unter der Hand des Nationalsozialismus ein ganz anderes Bild manifestierte, als es im Osten Europas ab 1939 der Wirklichkeit entsprach.

Berlin der 30er Jahre

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. In unserem nächsten Beitrag zeigen wir Ihnen Fotografien von einem kriegsgebeutelten zerstörten Berlin.

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50. Jahrestag Richtfest Olympiapark

Baustelle mit Arbeitern.Baustelle mit Arbeitern.Das Seilnetz vor dem Hochziehen.Bau des Schwimmstadions. Ein Teil der Plexiglasplatten ist bereits auf dem Dach angebracht.Blick auf das im Bau befindliche Olympiagelände vom Olympiasee.Während der Vorbereitung zum Hochziehen des Daches. Winden für die Vorspannung des Ringseiles.Blick in das Innere des Radstadions.Maler in Arbeitskleidung und mit Helm stehen auf Leitern und bearbeiten die Spannteile des Seilnetzes des Münchner Olympiadaches mit Bürsten, Pinsel und FarbeBau des Münchner Zeltdaches, hinten das Ringseil.Blick auf das Hilfsgerüst für den inneren Ring des Zeltdachs.Fundament der Masten mit Enden der Verspannungen. Ein Maler streicht gerade die Drahtenden zum Schutz gegen Korrosion an.Blick auf den Fernsehturm und das Zeltdach des Münchner Olympiastadions.Endphase der Bauzeit.Endphase der Bauzeit.Endphase der Bauzeit. Container der am Bau beteiligten Firmen.Innenansicht des Schwimmstadions.Arbeiter montieren Platten auf dem Münchner Olympistadion.Arbeiter montieren Platten auf dem Münchner Olympiastadion.Bauarbeiter auf der Dachkonstruktion des Olympiastadions in München.Bierflasche, Arbeiterhandschuhe und ein Lage-/Bauplan vor der noch nicht fertiggestellten Olympiaschwimmhalle.Stiefel und weitere Ausrüstung von Bauarbeitern vor dem Olympiastadion in München.

1966 setzte sich die Stadt München bei der Wahl zum Austragungsort für die XX. Olympischen Sommerspiele 1972 gegen Detroit, Madrid und Montreal durch. 36 Jahre nach der letzten deutschen Austragung, die damals noch unter dem Schatten der nationalsozialistischen Diktatur standen und zu einer riesigen Propagandaveranstaltung inszeniert wurden, hat Deutschland nun die Gelegenheit, zu zeigen, dass es für Demokratie und Weltoffenheit steht.

Die verantwortlichen Architekten um Günter Behnisch wollten, dass sich die freiheitlichen und weltoffenen Ideen im Baustil wiederspiegeln. Wo 1945 aus den Trümmern der Stadt München der Olympiaberg aufgeschüttet wurde, wurden die Olympiabauten errichtet: neben dem Stadion, der Olympiahalle und der Schwimmhalle wurde ebenfalls das Olympische Dorf für die Unterbringung der SportlerInnen gebaut. Die offene Strukturen der Bauten symbolisieren die Verbindung von Natur und Architektur. Vom Olympiaturm aus kann das weitläufige Areal überblickt und das Zusammenspiel aus Grün und Metall betrachtet werden. Zu einem großen Ensemble verbunden werden die Gebäude durch die alles überspannende Zeltdachkonstruktion von Frei Otto, die dem Gelände und letztlich auch der Stadt München einen besonderen Charakter verleiht. Bis dato war die Errichtung des Olympia-Ensembles das wichtigste Großbauprojekt in der Bundesrepublik.

Die schließlich im gleichen Jahr der Eröffnung ausgetragenen Sommerspiele, auf die sich München so gefreut hatte, wurden durch den Anschlag palästinensischer Terroristen überschattet. Der Ort, der für Freiheit, Frieden und Weltoffenheit stehen sollte, wurde zum Schauplatz eines Attentats, bei dem elf israelische Sportler und ein deutscher Polizist ermordet wurden.

Heute ist im Olympiapark immer was los. Große Veranstaltungen, Sportevents jeglicher Art, Konzerte, Festivals oder Weihnachtsmärkte – der Olympiapark zieht als Freizeit- und Kulturstätte das ganz Jahr über zahlreiche Besucher an.

Am 23.7.2020 jährt sich das Richtfest des Olympiaparks zum 50. Mal. Aus diesem Anlass haben wir für Sie eine Auswahl an Fotografien aus der Bauphase des Geländes zusammengestellt. Viele weitere Bilder des Olympiaparks finden Sie bei uns. Bei Timeline Images auf Pinterest können Sie sich noch mehr Bilder vom Bau und den Spielen 1972 in München anschauen.

Bau des Münchner Olympiaparks 1970-1972

 

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Hahnenkampf auf Bali, 1978

Aus Tierschutzgründen überwiegend verboten, sind Hahnenkämpfe auf Bali noch immer eine beliebte und teilweise gewinnbringende Sportart, auf die hohe Wetten abgeschlossen werden. In der Tradition tief verwurzelt, ist Bali die einzige Region in Indonesien, wo Hahnenkämpfe noch legal sind. Unser Timeline-Fotograf Schneckes besuchte 1978 die Insel und konnte dort die Organisatoren eines Hahnenkampfes mit seinem Wissen über Hähne beeindrucken. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild berichtet er uns von diesem einmaligen Erlebnis, das zum Glück nur selten beobachtet werden kann.

Ein Mann hält auf Bali in Indonesien seinen Kampfhahn in den Händen. Er lächelt.

Alter Mann mit Kampfhahn auf Bali, 1979   © Schneckes

„Lesen bildet! Vor meiner Reise nach Bali hatte ich das Buch „Liebe und Tod auf Bali“ von Vicki Baum gelesen. Sie beschreibt darin die Lebensweise und Bräuche der Balinesen um 1930. Diese Beschreibung sollte mir auch eine Hilfe sein, das Land kennenzulernen und zu verstehen. In den Dörfern Balis schien des Balinesen liebstes Vergnügen die Haltung von Hähnen zu sein. Überall standen im Schatten auf kühlendem Gras die geflochtenen Körbe mit den Hähnen. Irgendwann hielt ich an um einen Hahn und sein Besitzer zu fotografieren. Er war sichtlich erfreut und gab mir den Hahn in die Hand um ihn zu bewundern. Ich wusste von Vicki Baum, dass die Balinesen die Stärke der Hähnen testeten indem sie mit der Hand nach unten drückten und ihnen Atem ins Gesicht bliesen. Genau so machte ich es. Das hatte mein Gegenüber wohl nicht von einem Fremden erwartet! Erstaunt sah er mich an, um sofort den kleinen Jungen mit Anweisungen wegzuschicken. Kurze Zeit später waren wir umringt. Alle Besitzer von Hähnen kamen mit ihren Tieren. Jedes einzelne musste ich „testen“. Um ehrlich zu sein: Ich bewunderte die schönen und zahmen Tiere, welches aber das Stärkere davon war, blieb mir völlig verborgen. Dann wurde für uns noch ein Kampf inszeniert. An den Schwanzfedern gehalten wurden die beiden Hähne gegenüber gestellt. Der Kamm schwoll an, die Federn sträubten sich. Drohend standen sie sich gegenüber, einer versuchte den andern von oben zu übertölpeln. Ehe sich die beiden aber verletzen konnten, trennte man die Streithähne. Mit fachmännischem Palaver wurde der Kampf besprochen und der Sieger festgestellt. Die beiden Hitzköpfe wurden gestreichelt und in ihre Körbe zurückgestellt. Wir verabschiedeten uns und die Dorfbewohner werden wohl lange gerätselt haben woher der Fremde das Wissen über die Hähne her hat.“

Über 600 Bilder von unserem Fotografen Schneckes finden Sie in unserer Datenbank. Auf Pinterest haben wir für Sie noch mehr Bilder von Bali in den 1970er Jahren gesammelt.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

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Kontaktbeschränkungen, Prüfungsvorbereitungen unter erschwerten Bedingungen und eine ungewisse Zukunft: Die Abschlusspartys 2020 werden wohl, verglichen mit den vorherigen Jahrgängen, eine besondere Bedeutung haben. Wie das wohl die drei Abiturienten auf dem Foto erlebt haben? Ihnen steht die Feierlaune und Erleichterung über die bestandene Schulzeit ins Gesicht geschrieben! Unser Timeline-User Jürgen Wagner hat mit der Fotografie aus der DDR der 50er Jahre ein Bild für die Ewigkeit geschaffen, das jetzt auch im Großformat auf einer Hausfassade in Zeitz zu bestaunen ist.

Links: Schüler feiern in Fürstenwalde, 1953 © Jürgen Wagner; rechts: Screenshot Hauswand in Zeitz, Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=NDBt1Wmju2A

Das Projekt „Open Space Zeitz“, organisiert von der Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa, hat die Bürgerinnen und Bürger der Stadt abstimmen lassen, welches Motiv als überdimensioniertes Gemälde nun schon in der dritten Runde eine Giebelwand, diesmal in der Tröglitzer Straße, im sachsen-anhaltinischen Zeitz schmücken darf. Unter dem Namen „Stadtraumgalerie“ ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Galerie im städtischen Raum entstanden. Damit soll sich kreativ und künstlerisch mit gesellschaftspolitischen Themen und gleichfalls mit der Fotografiegeschichte der DDR auseinandergesetzt werden. Die Idee hinter der Kunst an Hauswänden? Da, wo Gebäude abgerissen wurden, sollen die Brandgiebel mit Bildern verschönert und Streetart made in DDR für alle sichtbar gemacht werden. Mithilfe von Techniken aus der Theatermalerei ist es den Künstlerinnen Theresa Schulz und Anne Heidfeld gelungen, die Schwarzweiß-Fotografie zum Leben zu erwecken. Doch sehen Sie selbst: Auf YouTube können Sie sich das neueste Projekt der Zeitzer Stadtraumgalerie bestaunen.

Entdecken Sie über 9000 Bilder von unserem Timeline-Mitglied Jürgen Wagner auf unserer Website.

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in ihren traditionellen Sarong sitzen die vier Balinesen spitzbübisch auf einer Mauer .

Vorfreude auf den nächsten Schabernack, 1979 © Schneckes

Raus aus der Komfortzone und hinaus in die Welt! Dort kann man nämlich allerlei erleben und die interessantesten Menschen treffen. Was sich diese Menschen wohl gedacht haben, als sie fotografiert wurden? Wer sie wohl sind und was sie faszinierte? Unser abenteuer- und reisefreudiger Fotograf Schneckes hat mit seinen Bildern unersetzliche Momentaufnahmen geschaffen. Bereits Ende des vergangenen Jahres stellten wir die Ausstellung Gesichter Syriens anno 1988 vor, die 2019 in Heidelberg stattfand. Und nun geht es in die zweite Runde: Ausgewählte Motive aus 15 Jahren Reisen von drei Kontinenten können Sie noch bis Ende Juli in der Atos-Apotheke am Heidelberger Bismarckplatz bestaunen. Weitere Informationen zur Ausstellung sowie zum Fotografen finden Sie auf der Website von Ulrich Schneckenberger.

Während die Mutter sich mit Kundinnen unterhält, turnt der Kleine auf den Getränkenkisten herum.

Willst du eine Cola?, 1979 © Schneckes

Alle Bilder des Fotografen finden Sie in unserer Datenbank. Bei Timeline Images auf Pinterest können Sie auf über 120 Pinnwänden in unseren schönsten Motiven schmökern.

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Nach den Monaten, in denen wir höchstens auf Balkonien Urlaub machen konnten, spürt man das Fernweh nun immer mehr. Eine Reise, wie sie unser Timeline-User Raigro in den späten 70er Jahren erlebt hat, ist daher nur Bestandteil kühnster Abenteurerträume. In unserem Blog hat Raigro bereits von seinem Roadtrip nach Marokko 1969 berichtet, acht Jahre später zog es ihn und einen Freund mit einem VW-Golf in die Sahara. In unserer aktuellen Geschichte zum Bild berichtet er von Abenteuern in den Maghreb-Staaten Tunesien, Algerien und Marokko und was er auf seiner Reise alles erlebt hat.

Unser VW Golf in einer Palmenoase beim Berberort Matmata, TunesienJunger Mann duscht sich bei Soldaten am Rande der Salzwüste Chott el-Jerid, Tunesienantikes römisches Amphitheater bei Gabes, TunesienHöhlenwohnungen im Berberort Matmata, TunesienUnser VW Golf steckt im Salzschlamm in der Salzwüste Chott el-Jerid, TunesienDer VW Golf muss in die Werkstatt in Touzeur, TunesienMann mit Esel beim Berberort Matmata, TunesienTypische Kuppeldach-Gebäude in El Qued, AlgerienEinheimische am Markt in El Qued, AlgerienWilde Esel bei El Golea, AlgerienKamelmarkt in El Qued, AlgerienOase und Sanddünen im westlichen Großen Erg (Sandwüste), AlgerienWasserverteiler in der Oase, Timmimoun, AlgerienMarabut in einer Palmenoase beim Berberort Matmata, TunesienUnser VW Golf und Sanddünen im westlichen Großen Erg (Sandwüste), AlgerienEinheimische am Markt der Oasenstadt Ghardaia, AlgerienEinheimische am Markt der Oasenstadt Ghardaia, AlgerienStromtrasse neben der Piste durch den östlichen Großen Erg (Sandwüste), AlgerienAuf der Straße der Kasbahs, MarokkoMenschen an einem Brunnen, Auf der Straße der Kasbahs, MarokkoBlick vom Dachrestaurant auf den Gauklerplatz in Marrakesch, MarokkoGefärbte Wolle in den Souks von Marrakesch, MarokkoSchlangenbeschwörer auf dem Gauklerplatz in Marrakesch, MarokkoRömische Tempel in Mouley Idris, MarokkoFellgerberei in den Souks von Fes, MarokkoAlter Mann mit Fes auf dem Melonenmarkt in Gabes, TunesienAuf dem Campingplatz in Florenz, Toskana, Italien

„Im August 1977 war ich mit meinem Freund Helmut in seinem Golf für knapp fünf Wochen in Nordafrika unterwegs. Von München ging es durch ganz Italien bis nach Trapani auf Sizilien, und von dort mit der Fähre nach Tunis. Von Tunis fuhren wir über Sousse nach Gabès im Süden, denn wir wollten in die Wüste und nicht zum Baden an die Küste. Wir besuchten die Höhlenwohnungen bei Matmata, bevor wir gen Westen Richtung Tozeur aufbrachen.

Bei Kebili beginnt die Piste durch die Salzwüste Chott el Djerid, die wir unbedingt durchqueren wollten. An einer feuchten, durch tiefe Reifenspuren unpassierbar erscheinenden Stelle, beschlossen wir, diese Stelle neben der Piste zu umfahren – das war ein Fehler. Schnell steckte unser Golf tief im Salzschlamm fest. Zu zweit hatten wir keine Chance, den Wagen frei zu bekommen. Nach schweißtreibenden, aber vergeblichen Versuchen kam nach zwei Stunden endlich Rettung. Mit einem Jeep, Abschleppseil und vier kräftigen Männern gelang es, unseren Golf wieder auf die Piste zu bekommen. Als wir das Chott durchquert hatten, sahen wir eine Art Kaserne, wo einige Soldaten sich im Freien mit einem Schlauch zur Kühlung abspritzten. Verschwitzt wie wir beide aussahen, mit Salzkrusten an den Beinen, ließen uns die Soldaten bereitwillig und gerne auch eine kühle Dusche mit dem Schlauch nehmen.

Am Abend in Tozeur sahen wir unseren Golf etwas genauer an. Die Achsmanschette am linken Vorderrad war angerissen, was nicht so gut war, da wir mit viel sandigen Strecken rechnen mussten. Am nächsten Tag suchten und fanden wir eine Werkstatt in Tozeur, aber wie zu erwarten war, hatten sie keine passende Manschette. Der Chef der Werkstatt schlug vor, die Manschette zu nähen, damit möglichst kein Sand an die Achse kommt. Keine überzeugende Lösung, aber bevor wir mit der angerissenen und offenen Manschette weiterfahren, ließen wir die Näharbeiten durchführen. Um es vorweg zu nehmen, die Naht hielt nur ein paar Tage.

Weiter ging es über Nefta und den Grenzübergang bei Hazoua nach Algerien. In El Oued gönnten wir uns nach mehreren Nächten im Zelt erstmals ein Hotel. Jetzt waren wir praktisch schon am Nordrand der Sahara, denn südlich der Stadt beginnen die gewaltigen Sanddünen des Großen östlichen Erg (Grand Erg Oriental). Algerien war auch damals schon wenig touristisch, verglichen mit Tunesien und Marokko, und uns erwartete Orient pur. Ghardaia, El Golea und Timimoun faszinierten uns mit Märkten, Souks und unterschiedlichen Baustilen. El Oued ist die Stadt der 1000 Kuppeln, Ghardaia hat die Wehrtürme der Mozabiten und in Timimoun dominiert ein sudanesischer Baustil. Am Rande des Großen westlichen Erg besuchten wir die für ihre Schwenkbrunnen bekannte Oase Kerzaz, bevor es nach Béchar zu dem kleinen Grenzübergang nach Marokko bei Figuig ging.

Auf der sogenannten Straße der Kasbahs fuhren wir von Errachidia (damals noch Ksar Es-Souk), Zagora, Ouarzazate, über den Tizi n’Test Pass nach Marrakesch. Marrakesch war auch damals schon eine touristische Stadt, mit dem berühmten Gauklermarkt, den vielen Moscheen und den Souks. Besonders beliebt waren auch die Dachterrassen verschiedener Restaurants um den Djemaa el Fna, dem zentralen Platz. Von Marrakesch fuhren wir nach Norden, besuchten noch die Königsstadt Fès mit den bunten Souks und den berühmten Gerbereien, bevor es nach Ceuta zur Fähre ging.

Zurück in Europa, hatten wir wenig Zeit für die Mittelmeerküste, und nur in dem damals schon hässlichen Benidorm besuchten wir einen Stierkampf. Eine knappe Woche brauchten wir, um durch Spanien, Frankreich und die Schweiz nach Hause zu fahren.“

Alle Bilder von Raigros Roadtrip durch den Maghreb im Jahre 1977 finden Sie in unserer Datenbank. Auf Pinterest haben wir außerdem die schönsten Bilder zum Thema Maghreb in den 70er Jahren für Sie zusammengestellt.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

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Das Ausflugslokal "Krumme Lanke" in Berlin. Zu sehen sind einige Besucher auf dem Weg vor dem Eingang, sowie drei Radfahrer.Lunapark, Berlin - Historisch, Deutschland, Tänzer beim Dauertanz im Lunapark in Berlin.Internationale Restaurants in Berlin.Das Brandenburger Tor in Berlin bei Nacht (undatierte Aufnahme).Ein Doppelstockbus der Linie A2 mit Vollgummibereifung nach Halensee überholt ein Pferdefuhrwerk. Auf dem Damm vor dem Columbushaus steht ein Polizist.Gebäude der freien Gewerkschaften in der Wallstraße in Berlin. Im Erdgeschoß befindet sich die 'Bank für Arbeiter und Angestellte'.Binnenschiffe in Berlin während der Weltwirtschaftskrise. Aus Auftragsmangel mussten viele Reeder ihre Schiffe stilllegen.Passagiere stehen vor einem D-Zug mit herabgelassenen Fenstern vor der Abfahrt in Richtung Süden an einem Gleis im 1880 fertig gestellten Anhalter Bahnhof in Berlin.Schnelltriebwagenzug 'Fliegender Münchner' der Reichsbahn im Anhalter Bahnhof in Berlin.Fußgänger, parkende Autos und ein Doppelstockbus vor einer U-Bahnstation in der Friedrichstraße in Berlin.Ein Radweg in den 30er Jahren in Berlin. Ein Hydrant behindert die Radfahrer.Besucher des Berliner Tiergarten vor dem neugeschaffenen Tummelplatz der Dickhäuter, wo sie sich von nun an frei und ohne Gitter bewegen können. Die Aufnahme entstand um 1930.Winteransichten, Berlin - Historisch, Deutschland,Als Werbeaktion wäscht eine Frau mit dem Waschmittel 'Suma' in der Öffentlichkeit Wäsche.Gedränge im Lichthof eines Kaufhauses am Rathaus zu Beginn des Saisonausverkaufs.Ein Mann steht am Ufer der Spree vor dem Nationaldenkmal, das in Nebel eingehüllt ist.

Berlin vor 1933 war auf einem guten Weg zur kulturellen Welthauptstadt und zu einer der fünf größten, prosperierendsten Städte weltweit – zumindest auf den ersten Blick. Denn hinter den Kulissen hatte die Stadt an der Spree genauso mit den Nachwehen der Wirtschaftskrise zu kämpfen wie andere deutsche Orte. Diese Nachwehen, namentlich Armut, Entbehrung und Arbeitslosigkeit, machte es den Nationalsozialisten leicht, das Volk mit reißerischen Parolen und vermeintlich vielversprechenden Wahlversprechen auf ihre Seite zu ziehen und es schließlich zu großen Teilen von der NS-Ideologie zu überzeugen.

Mit unseren Bildern wollen wir Ihnen heute eine kleinen Einblick in das Berlin der frühen 30er Jahre geben und Ihnen Momentaufnahmen vom Berliner Alltag in der „Ruhe vor dem Sturm“ zeigen. Beim Studieren der Fotografien ist kaum zu glauben, dass das Lebensgefühl von Freiheit und Internationalität schon sehr bald in Hass, Verfolgung und blankes Grauen umschlug.

Berlin der 30er Jahre

In Berlin kannte die Freiheit ihre Grenzen, heute ist das ganz anders. In unserer neuen Serie „Unterwegs in Berlin“ machen wir sie bekannt mit fast einem Jahrhundert Berliner Stadtgeschichte. In unserem nächsten Beitrag nehmen wir sie mit eine Zeit, die so hoffentlich einmalig war: in das Berlin der Nationalsozialisten.

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