Unterwegs in München: Plätze und Parks

Die Rückansicht der Bavaria, die weltliche Patronin Bayerns. Vor ihr befindet sich die Theresienwiese, auf der das Oktoberfest, erkennbar das Löwenbräubierzelt, stattfindet. Die Fahnen mit dem Hakenkreuz weisen daraufhin, dass die Aufnahme aus dem Nazionalsozialismus stammt. Im Hintergrund ist die Siluette der Stadt München erkennbar (undatierte Aufnahme). Eine Mutter steht mit ihrem Kind und Kinderwagen an einem Gewässer im Schlosspark Nymphenburg. Im Hintergrund ist ein Teil der Schlossanlage zu sehen. Ein Mädchen mit Pusteblume in der Hand steht im Englischen Garten in München. Blick vom Monopteros auf die Frauenkirche und Theatinerkirche. Ein Mann sieht sich Kirschen auf dem Viktualienmarkt in München an. Eine Mutter, ihre Tochter im Kinderwagen und eine Freundin beobachten Gänse im Schlosspark Nymphenburg in München. Ein junges Mädchen mit Kopftuch beim Anstoßen im Biergarten des Waldgasthofes Buchenhain südlich von München. Im Spätsommer sitzen Menschen auf Gartenstühlen vor den Arkadengängen im Hofgarten in München. Baustelle mit Arbeitern. Das Olympiastadion und der Olympiapark in München während der Sommerspiele 1972. Kinder spielen am Seerosenteich des Botanischen Gartens. Blick vom Nymphenburger Schloss in den Park. Der Liesl-Karlstadt-Brunnen auf dem Viktualienmarkt vor dem Maibaum. Verschiedene Gemüsesorten an einem Verkaufsstand auf dem Münchner Viktualienmarkt. An einem Föhntag beim Café Anast im Hofgarten. Wintersport auf den zugefrorenen Kanälen. Eisstockschützen auf dem zugefrorenen Kanal  mit dem Nymphenburger Schloss im Hintergrund. Die drei musizierenden Kinder auf der Nordseite des Haupttores. Sommer im Biergarten am Nockherberg Menschen im Biergarten am Chinesischen Turm im Englischen Garten Blick vom Monopteros in den Englischen Garten mit den Türmen der Stadt im Hintergrund Schloß Nymphenburg von der Parkseite

Die Biergärten im Englischen Garten, der Viktualienmarkt in der Altstadt oder die Bavaria auf der Theresienwiese München strotzt nur so vor urigen Plätzen und historischen Monumenten. Im letzten Beitrag unserer Fotoalbenreihe geht’s noch einmal quer durch München, in Cafés und Biergärten, in Gärten und Parks, zu Denkmälern und Märkten.

Cafés und Biergärten in München

Gärten und Parks in München

Denkmäler in München

Münchner Viktualienmarkt

Bau des Münchner Olympiaparks, 1971-1972

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. In unserer Serie “Unterwegs in München” haben wir Sie mitgenommen auf einen Streifzug zu den schönsten Plätzen, durch die angesagtesten Stadtteile und zu den geschichtsträchtigsten Gebäuden des bayerischen Millionendorfs. Bleiben Sie gespannt, welche Kollektionen wir Ihnen demnächst präsentieren werden.

Tuk-Tuk Fahrer, 1975

Heute Abend zelebrieren viele Muslime das Ende des Ramadan mit dem Fest des Fastenbrechens, dem Eid al-Fitr. Auch unser Timeline-Fotograf Schneckes konnte vor 44 Jahren mit seiner pakistanischen Gastfamilie das Zuckerfest feiern. Davor musste er sich jedoch noch herausputzen – unter anderem auch, um sich als traditioneller Tuk-Tuk Fahrer ablichten zu lassen.

In landestypischer Kleidung spiele ich den Taxifahrer.

Tuk-Tuk Fahrer, 1975   © Schneckes

„An diesem Tag ist alles anders. Alle sind in festlicher Kleidung auf der Straße. Kinder schauen aufgeregt und gespannt in den Himmel: Ist die Sichel des Neumonds zu sehen? Kann das Zuckerfest, das Eid al-Fitr beginnen? Dann das freudige Rufen: ‚Da ist sie, ich sehe die Sichel!‘ Längst haben fliegende Händler ihre Verkaufsstände nahe der Moschee aufgebaut, wo sich die Gläubigen zu Gebet versammeln. Alles ist herausgeputzt. Auch ich werde in einen Salwar Kamiz, das traditionelle Hemd-Hosen Gewand, gesteckt. Und natürlich muss ich noch zum Barbier, um mir den Bart stutzen zu lassen. Ein Spektakel, das sich herumspricht und von einer großen Schar neugierig und lachend begleitet wird. Hoffentlich wird mir nicht die ganze Pracht weggeschnitten, wie viele Umstehende es spaßhaft fordern. Frisch herausgeputzt wird ein Erinnerungsfoto geschossen: Ich als Tuk-Tuk Fahrer fordere meinen Lohn für die Fahrt. Dann geht es zu meiner Gastfamilie, bei der nun ausgiebig und freudig das Zuckerfest gefeiert wird.“

Weitere Bilder aus Pakistan finden Sie in unserem Fotoalbum Pakistan, 70er Jahre. Und auf unserer Pinterest-Pinnwand Durstlöscher können Sie bei diesen heißen Temperaturen zumindest visuell Ihren Durst stillen.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Unsere Fotografen: Winter

Das Bild zeigt die Einfahrt eines S-Bahnzuges in den Lehrter Stadtbahnhof. - dem westberliner Grenzbahnhof - Im Hintergrund ist die Charite´zu sehen. Der Zug kam von Friedrichstraße, dem östlichen Grenzbahnhof mit Übergang nach Ostberlin. Den Bahnhof gibt es in der form nicht mehr. Er wurde - frisch renoviert - nach der Wende für den Bau des neuen Hauptbahnhofs abgerissen. Ein Zug geführt von einer Schnellzugdampflokomotive der Baureihe (BR) 01 1518-8 fährt vorbei an einem verschneiten Haus am Bahnübergang bei Triptis. Nachtaufnahmen von betriebenen Dampfloks sind heute 2015 schon etwas besonderes aber damals noch gut möglich Schloss Neuschwanstein Der Walchensee ist der obere See zum Walchenseepumpspeicherkraftwerk und ein beliebtes Touristenziel. Berlin Straßenschild nach historischen Vorlagen. Die Doppeldecker sind wie auch die roten für London typisch für Berlin. Gepflasterten Bürgersteige findet man noch viele in Berlin Blick auf den Preussischen Landtag, dem heutigen (2018) Abgeordnetenhaus Berlin. Das Gebäude grenzt auf Ost-Berliner Seite direkt an die Mauer. Die Aufnahme wurde von West-Berlin aus gemacht Berlin Schlossstrasse Advent 1983 ÖPNV, BVG.Ein ganzes Stadtviertel hat sich bis heute gewandelt. Wer kennt 2018 noch die Geschäfte, die es damals in der Schlossstrasse Ecke Rheinstrasse, Bornstrasse, Bundesallee gab, Vieles wurde nur umgebaut, Anderes abgerissen und neu gebaut, Hertie, Titania Palast, Radio Rading, Wertheim, Leineweber u.v.a. nach nur wenige Monate dauernde Verhandlungen Ende 1983 übernimmt die West Berliner BVG die S-Bahn von der DR in der Nacht vom 8.1.84 zum 9.1.84 zunächst werden nur 2 Rumpfstrecken des Netzes befahren. Hier ein par Impressionen im Umfeld dieser historischen Nacht und den folgenden Tagen. Zunächst zusätzlich zum Farbbild (schon bei Timeline) nun auch Schwarz-Weiß-Bilder des letzten DR-Zuges aus Wannsee nach Charlottenburg Bilder eines Harzurlaubes Der Standort ist entlang der Wetzlarer Bahn zwischen Grunewald und Nikolasssee. Eine BVG-S-Bahn kommt gerade entgegen - Typ Stadtbahn. Das Wichtigste steht schon in den Schlagworten. 2015 sieht die Gegend nun ganz anders da. Daher ist es sinnvoll sich auch noch das Haus hinter der Gedächtniskirche anzusehen. Es enthielt - hier leider nicht mehr zu sehen - den Durchlass zur Kantstrasse. Es ist inzwischen abgerissen Worden und machte Hochhäusern Platz In einem Kraftakt hat die BVG im Winter 84-85 die Wannseebahn wieder für den Fahrgastverkehr hergerichtet Fahrzeugmangel zwingt die BVG sogenannte Passviertel einzusetzen. Bezeichnend für die Eile sind auch die provisorischen Zugzielschilder Neptunbrunnen und Berliner Dom auf der Spreeinsel. Blick über eine Straße auf den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie in West-Berlin. 1988 ist das Jahr des Jubiläums 150 Jahre Eisenbahn in Preussen. Die DR und viele Eisenbahnvereine in Westberlin haben vieles auf die Gleise gesetzt um ihre Pretiosen den Westberlinern zu zeigen. Eine Menschenmenge steht vor einem mit Graffiti bemalten Mauerstück beobachtet die Öffnung der Grenze für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989. Menschen beobachten die Öffnung der Grenze für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989. Soldaten öffnen die Mauer für den Autoverkehr am Potsdamer Platz am 12. November 1989. Menschen stehen vor und auf der Mauer am Brandenburger Tor nach der Wende vom 9. November 1989. Menschenmenge auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor am ersten Weihnachten nach dem Mauerfall.

Seinen ersten Fotoapparat, eine kleine Altissa Box, bekam unser Timeline-Fotograf Winter Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre. Während seiner Schulzeit in Göttingen und München lernte er dann, in den Dunkelkammern mit Fotochemikalien umzugehen, während er Ende der 60er Jahre, kurz vor dem Abitur, zu Weihnachten den ersten Apparat mit Nachführbelichtungsmesser – eine Dacora super Dignette – geschenkt bekam. Sein lang gehegter Wunsch nach einer eigenen Dunkelkammer ging bereits während seines Medizinstudiums in Berlin in Erfüllung und Ende der 70er Jahre hatte er endlich das Geld zusammen, um sich einen Traum zu erfüllen – eine Messsucherkamera.

Wie man bereits erahnen kann, beschäftigt sich Thomas Winter – so sein bürgerlicher Name – bereits seit seiner Kindheit mit der Fotografie: Es war und ist ein Hobby, das ihn seitdem nicht mehr losgelassen hat. Seine Themen sind übrigens bis heute, neben der üblichen Familienfotografie, Städte, Architektur, Landschaften, das Zusammenwachsen der BDR und DDR und vor allem: Eisenbahnen. In seiner Jugend machte Winter mit einem Freund von Westberlin aus häufig sogenannte „Dampflokjagden“ in die DDR, was seine Stasiakte später auch minutiös wiedergab: „…reist mit viel Fototechnik ein, in die Kreise Saalfeld, …“. Weiterlesen…

Unterwegs in München: Gebäude

Die Neuhauser Straße in München, links das Karlstor. Rechts vor dem Karlstor das Hotel 'Deutscher Hof', in der Mitte das Kaufhaus Oberpollinger. Die Buchhandlung Heinrich Hugendubel am Salvatorplatz 2 in München. Die Aufnahme stammt aus den 1920er Jahren. Blick in die Sendlinger Straße in München, Gebäude der Münchner Neuesten Nachrichten. Im Hintergrund der Turm des Neuen Rathauses am Marienplatz. Laden und Ausschank Landsbergerstr. 59 Blick aus der Brienner Straße auf einen der Ehrentempel auf dem Königsplatz. Blick in einen der Ehrentempel auf dem Königsplatz, im Hintergrund die Glyptothek. Die Fassade der Weingroßhandlung und Likörfabrik Hans Kroher in München. St. Jakob am Anger (abgerissen), München: Kirchen, Deutschland, Bayern Michaelskirche, München: Kirchen, Deutschland, Bayern Eine Baustelle in der Münchner Theatinerstraße. Autos und Fahrradfahrer auf der Sonnenstraße in München. Baustelle des Neckermann Kaufhauses an der Neuhauser Straße in München. Der Karlsplatz während des Umbaus. Blick auf den Rindermarkt und die Sendlinger Straße in München. Der BMW-Vierzylinder vom Olympiapark. Auf dem Marienplatz genießen Menschen an einem Sonntag den Sommer.. Der Springbrunnen am Stachus. Kinder spielen am Nadisee im Olympiadorf. Eisstockschützen auf dem zugefrorenen Kanal  mit dem Nymphenburger Schloss im Hintergrund. Ein Cabrio fährt auf der Straße vor dem Einkaufszentrum Schwabylon in Münchener Stadtteil Schwabing.

München verändert sich ständig – und mit ihr die Gebäude und Bauwerke, die das Stadtbild prägen. Der Stachus mit seinem legendären Kaufhaus Oberpollinger, die ersten Hugendubel-Buchhandlungen in den 20er Jahren, die Geschäfte auf der Sonnenstraße oder der Rindermarkt in der Altstadt: Diese und weitere historische Stadtansichten, von abgerissenen Kirchen und zerstörten „Tempeln“, zeigen wir Ihnen in folgenden, für Sie zusammengestellen Fotoalben.

Kirchen in München

NS-Architektur in München

Geschäfte in München historisch

Bauen in München, 70er Jahre

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in München” zeigen wir Ihnen die schönsten Plätze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtsträchtigsten Gebäude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. In unserem nächsten Beitrag dreht sich alles um Münchner Plätze und Parks.

Bob Dylan in Nürnberg, 1978

Wenn das mal kein Zufall ist: am 24. Mai wird Bob Dylan 78 Jahre alt und 1978 hat unser Timeline-Fotograf Schneckes ihn live auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg gesehen. Das wortgewandte Genie, das 2016 als erster Musiker den Literaturnobelpreis erhielt, spielte damals das erste Mal in Deutschland. Sie fragen sich, wie unser Fotograf so scharf gestochene Bilder von Dylan machen konnte? In unserer aktuellen Geschichte zum Bild erzählt er es uns:

Bob Dylan bei einem Konzert auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg allein auf der Bühne.

Bob Dylan in Nürnberg, 1978   © Schneckes

„Als 1978 angekündigt wurde, dass Bob Dylan im Rahmen seiner Welttournee zum ersten Mal in Deutschland auftreten würde, war klar, dass ich bei dem Konzert auf dem Nürnberger Zeppelinfeld dabei sein würde. Später, bei der Zugabe, wollten wir nach vorne drängen, um den Meister auch mal von der Nähe zu sehen. Der frei zugängliche Platz vor der Bühne war natürlich schon dicht bevölkert. Aber da war ja noch der Fotografen und VIP Bereich! Dort will ich hin! Also kroch ich zwischen und unter den Verkaufswagen durch. Geschafft! Einmal dort kümmerte sich niemand mehr um meine fehlende Berechtigung. Die Profis fotografierten und fachsimpelten. Von einem bekam ich ein Fischauge für meine Kamera – ich fühlte mich dazugehörend. Auf der Bühne zauberte Eric Clapton auf der Gitarre, dann ruhige bluesige Töne von Campion Jack Dupree. Bei mir stieg die Spannung. Die Bühne für Dylan und seine Band wurde gerichtet. Techniker und Musiker liefen umher. Wird wohl noch ‘ne Weile dauern. Plötzlich, unvermittelt steht er da. Ohne Ansage legt die Band los. Sprechsingend schleuderte er förmlich den Song in die Masse. Das Publikum tobte. Ich war begeistert, euphorisch. Ich merkte, dass ich der einzige Fan in der Runde der Fotografen war. Die anderen machten ja nur ihren Job. Noch ein paar Bilder, dann schnell zurück zur Clique. Mitsingen. Mitfreuen. Ein tolles Festival erleben. Bei der Zugabe schoben wir uns wieder nach vorne. Dylan und Clapton spielten zusammen. Wie formulierte es die lokale Presse? ‚Ein Mythos erscheint seinen Jüngern‘.“

Schneckes ist nicht der einzige, der gerne Konzerte von Musiklegenden besucht hat. Unser Communitymitglied Hermann Schröer hat 1965 die Rolling Stones bei ihrem Konzert in Münster abgelichtet: Hier geht’s zum Fotoalbum Rolling Stones Konzert 1965.

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Unterwegs in München: Persönlichkeiten

Die deutsche Frauenrechtlerin Anita Augspurg, spätere Mitbegründerin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, in ihrem Münchner Haus. Prinzregent Luitpold von Bayern (1821-1912) beim Füttern der Enten im Englischen Garten. Der 'Simpl' in Schwabing während seiner Blütezeit. Im Publikum befinden sich die Filmschauspielerin Kathi Kobus (vorne links), der Maler Schmutzler und der Kapellmeister Koppe. Die Damenklasse einer Schwabinger Kunstschule beim Aktzeichnen, vermutlich in der Damen-Akademie in der Barerstraße 21. Eine Frau und ein Kind fahren auf einem Schlitten einen Hang auf der Theresienwiese in München hinab. Touristen stehen vor dem Neuen Rathaus und blicken auf das Glockenspiel. Misswahl beim Faschingsball der Abendzeitung "Die große Glock" in der Regina Bar in München. Lutz Heck (1892-1983), deutscher Zoologe. Heck leitete als Dirketor den Zoologischen Garten Hellabrunn in München und später den Zoologischen Gartens in Berlin. (undatierte Aufnahme) Thomas Wimmer, Oberbürgermeister der Stadt München, hebt seinen Maßkrug mit der Aufschrift "Spatenbräu München" zum Prosit. Eine Mutter, ihre Tochter im Kinderwagen und eine Freundin beobachten Gänse im Schlosspark Nymphenburg in München. Mitglieder der Band The Beatles schauen aus dem Fenster des Hotels Bayerischer Hof in München. Auf dem Dach männliche und weibliche Fans. Eine Gruppe mit Mädchen und Jungen im Stadtteil Schwabing in München. Auf dem Wedekindplatz vor dem Drugstore fand am Eröffnungstag das Happening 'Resozialisierung eines Gammlers' statt. Tanzgruppe mit Tamburinen im Englischen Garten in München. Jugendliche während eines Happenings im Drugstore in Schwabing in München. Auf dem Wedekindplatz vor dem Drugstore fand am Eröffnungstag das Happening 'Resozialisierung eines Gammlers' statt. Portrait der Mitglieder der Kommune 1, u.a. Fritz Teufel, in der Wohnung der Frauenkommune in der Türkenstraße 68a in München. Siegesgewissheit vor dem Spiel Kinder spielen am Seerosenteich des Botanischen Gartens. Besucher der Olympiaparks während den Olympischen Spielen. Eine Gruppe von Sängern singt Lieder. Aufgenommen mit einer Leicaflex SL, Objectiv Novoflex 640mm. Missionare singen vor der Alten Akademie Ein Obdachloser schläft auf einer Bank vor der Münchner Universität in Schwabing Erzbischof Joseph Ratzinger (der spätere Papst Benedikt XVI. ) zelebriert am Marienplatz die heilige Messe. Sommer im Biergarten am Nockherberg Die Kölner Band Bläck Fööss während einer Aufzeichnung für de Bayrischen Rundfunk in München. Menschen stehen während eines Staus neben ihren Fahrzeugen auf der Autobahn A99 in Richtung Süden bei der Ausfahrt Haar bei München.

Heute stellen wir Ihnen die Personen vor, ohne die München nicht das wäre, was es damals war und heute ist: die Münchner, gebürtig und zugezogen, (halb-)prominente Persönlichkeiten und echte Typen, Frauen wie Männer, alt und jung. Sie alle machen München zu der Weltstadt mit Herz, zu dem Millionendorf, für das es weit über die bayerische Grenze hinaus bekannt ist.

Menschen in München

Die 60er Jahre in Schwabing – by Hubertus Hierl

Frauen in München

Münchner Persönlichkeiten

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in München” zeigen wir Ihnen die schönsten Plätze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtsträchtigsten Gebäude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. In unserem nächsten Beitrag dreht sich alles um die Bauwerke, in denen Geschichte geschrieben wurde.

Glaubensbrüder in Rom, 1975

Prozessionen an christlichen Feiertagen sind vor allem in Bayern keine Seltenheit man denke nur an die Fronleichnamszüge, die Jahr für Jahr durch viele bayerische Städte ziehen. Doch was Timeline-Fotograf Schneckes während der Karwoche in Rom erlebte, war selbst für ihn wie eine Begegnung mit einer anderen Welt. Was die inbrünstig singenden Ordensleute der Bruderschaft „Confraternitas Mortis et Orationis“ so außergewöhnlich machte, lesen Sie in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Ein Bruder beim Gesang

Glaubensbruder in Rom, 1975 © Schneckes

„1975 besuchte ich Rom während der Karwoche. Auf dem Weg zum Vatikan sah ich, dass sich vor der Chiesa di Santa Maria Menschen sammelten und sich zu einer Prozession aufstellten. Es waren Ordensleute der Bruderschaft ‚Confraternitas Mortis et Orationis‘, die wohl in Monterosso (Cinque Terre) beheimatet waren. Alle waren in schwarzen Kutten gekleidet, bis auf die wenigen Oberen der Bruderschaft, die einen weißen Ornat trugen. Manche der Gesichter wurden von spitze Kapuzen verdeckt. Der Großteil der Teilnehmer waren Männer und Jugendliche. Aber auch einige Kinder waren dabei, begleitet von Frauen mit Blumensträußen, den weißen ‚Madonnen-Lilien‘. In der Mitte der Kolonne wurde ein riesiges, schwarzes Banner mitgeführt. Die Menschen in den schwarzen Kutten, die dumpfen Trommelschläge und der eintönige Singsang der Chorknaben erzeugte eine beklemmende, unwirkliche Atmosphäre. Die Ordensoberen in ihrem kontrastierenden Weiß steigerten das Surreale der Situation noch. Im Dom, hinter dem Ziborium bei der Cathedra Petri, versammelten sich die Gläubigen zur heiligen Messe. Nach der heiligen Kommunion formierte sich die Bruderschaft zum Auszug. Am Petersplatz zeichnete sich in den Gesichtern der Touristen Befremden und Unverständnis über dieses ungewöhnliche Glaubensspektakel ab.“

In unserem Fotoalbum Ostern gibt es weitere Aufnahmen des christlichen Glaubensfests. Und mit der Pinterest-Pinnwand Grün werden Sie optimal auf den Frühling eingestimmt.

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Unterwegs in München: Oktoberfest

Filip Kester Zwillingschau auf dem Oktoberfest in München. 1920-1939 Historisch, Oktoberfest, Vor einem Bierzelt bieten Frauen Brezeln zum Verkauf an. Hanns Hubmann - Erschienen in: 'Berliner Illustrirte Zeitung' 41/1936 Originalaufnahme im Archiv von ullstein bild Blick auf die Ammer Hühnerbraterei auf dem Oktoberfest in München. Besucher beim Feiern im Paulaner Zelt auf dem Münchner Oktoberfest. Hofbräuzelt Für jede Größe die passende Wiesn Brezn ... Ein kleines Mädchen beißt genüßlich in eine riesige Zuckerwatte auf dem Oktoberfest. Zwei Kinder auf einem Motorrad mit Beiwagen auf dem Kinderkarussell, Oktoberfest 1959. Zwei lachende Kinder im Auto eines Fahrgeschäftes auf dem Oktoberfest in München. Ein junges Liebespaar an einem Tisch in einem Bierzelt auf der Theresienwiese in München. Die Unterhalter Biggi vom Schausteller Schichtl auf dem Münchner Oktoberfest. Ein keiner Junge schneidet mit einem Bierkrug in der Hand eine Grimasse auf dem Münchner Oktoberfest. Ein älterer Mann schläft auf einer Wiese neben seinem Hut auf dem Münchner Oktoberfest. Zwei Jungen laufen umarmt auf dem Oktoberfest in München. Gaudi beim Boxautofahren auf dem Oktoberfest. Kinder schauen ihrem Vater beim Schießen an einer Schießbude auf dem Münchner Oktoberfest zu. Leere Gassen und Fahrgeschäfte auf dem Oktoberfest-Gelände am Tag nach dem Attentat vom 26.09.1980. Auf dem Schild steht "Heute geschlossen", "Closed today" und "Aujourd'hui fermé". Kettenkarussell auf der Wiesn bei Dämmerung

Eine Fotoalbenserie über München wäre nicht vollständig ohne einen Beitrag über das wohl bekannteste Volksfest der Welt, dessen Weichen wohl im Jahr 1810 erstmals gestellt wurden. Und so ziehen die Wiesn jedes Jahr stolze fünf bis sechs Millionen Besucher aus der ganzen Welt an, die bei Bier, Brezn, Hendl und Zuckerwatte die bayerische Gemütlichkeit feiern. Auch unsere Communitymitglieder befanden sich vor vielen Jahren unter den Gästen und hielten mit ihren Kameras fest, was heutzutage auf dem „traditionellen“ Oktoberfest, der Oidn Wiesn, fortgeführt wird.

Oktoberfest 1910er Jahre

Oktoberfest 20er Jahre

Oktoberfest 30er Jahre

Oktoberfest 40er Jahre

Oktoberfest 50er Jahre

Oktoberfest 60er Jahre

Oktoberfest 70er Jahre

Oktoberfest 80er Jahre

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. In unserer neuen Serie “Unterwegs in München” zeigen wir Ihnen die schönsten Plätze, die angesagtesten Stadtteile, die geschichtsträchtigsten Gebäude und die urigsten Persönlichkeiten des bayerischen Millionendorfs. In unserem nächsten Beitrag geht es um die Menschen, die das Stadtbild prägten und prägen.

Martin Walser in Regensburg, 1963

Am kommenden Sonntag feiert einer der wohl bekanntesten deutschen Schriftsteller seinen 92. Geburtstag – Martin Walser. Unser Fotograf Hubertus Hierl konnte Walser während einer Lesung vor mehr als 50 Jahren ablichten und erzählt in unserer aktuellen Geschichte zum Bild eine kleine Anekdote dieser Begegnung.

Der Schriftsteller Martin Walser während einer Lesung in Regensburg.

Walser in Regensburg, 1963  © Hubertus Hierl

„Pressekonferenz mit Martin Walser vor einer Lesung, initiiert von der Atlantis-Buchhandlung in Regensburg – damals bereits eine Institution, heute eine Legende. Fred Strohmaier, der Inhaber, hat mich zu dem Termin eingeladen. Die Signatur in Walsers Buch Ein Flugzeug über dem Haus belegt es: Wir schreiben den 12. November 1963. Martin Walser – damals gerade mal 36 Jahre alt, Aussehen jugendlich, macht einen eher schüchternen Eindruck, starker Raucher, die Literatur sein Zuhause. Martin Walser – damals schon berühmter Suhrkamp-Autor: 1960 erscheint sein schwergewichtiger Roman Halbzeit, 1961 Der Abstecher, 1962 Eiche und Angora. Martin Walser – damals schon mit Preisen überhäuft: 1955 Preis der Gruppe 47, 1957 Hermann Hesse-Preis, 1962 Gerhart Hauptmann-Preis. Als Fotograf bekommt man nicht viel mit, worüber gesprochen wird. Man ist zu sehr in die Arbeit vertieft. Jedoch erinnere ich mich noch gut an die erste tiefschürfende Frage, die die damalige Star-Journalistin der Mittelbayerischen Zeitung, Eva Röhrich (was ist nur aus ihr geworden?), an Martin Walser stellt: ‚Womit schreiben Sie, Herr Walser?‘ Die Antwort kam prompt: ‚Mit einem Kugelschreiber.‘ Ja, mit solch Fragen versuchte man damals, sich einem Schriftsteller zu nähern. Heute stellt man Martin Walser ganz andere Fragen.“

Alle Bilder von Hubertus Hierl sehen Sie in unserer Bildergalerie. Und in unserem Fotoalbum Lesende Menschen, 60er Jahre können Sie andere Menschen beim Schmökern betrachten.

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