Geschichte der Technik: Telekommunikation

Eine Frau telefoniert in einer Telefonkabine an der Fifth Avenue. Im Hintergrund das Bürogebäude 666 Fifth Avenue. Sie trägt ein modisches Kleid. Eine junge Frau im gestreiften Kleid ist durch die Ornamentglasscheiben einer Telefonzelle auf der Suarez-Hauptstraße in Berlin zu sehen. Menschen telefonieren in gelben Telefonzellen am Maximiliansplatz in München. Eine ältere Dame telefoniert in einer Telefonzelle in Amsterdam und junge Frauen vor der Telefonzelle unterhalten sich. Ein Chauffeur telefoniert an einer neu errrichteten Anrufsäule für Autofahrer in Potsdam. Links ein Wagen der Marke Mercedes. Ein Chauffeur telefoniert an einer neu errrichteten Anrufsäule für Autofahrer in Potsdam. Links ein Wagen der Marke Mercedes. Ein Forscher ist in Berlin-Dahlem einen Mast zu einer wissenschaftlichen Apparatur hochgeklettert. Platz in Berlin Charlottenburg. Bild zeigt einen Briefkasten, einen Mann in einer Telefonzelle, eine KaDeWe Werbung und das Cafe Büttner (Kaffee, Tee, Weine). Kurfürstendamm in Berlin-Halensee. Bild zeigt einen Mann mit Hut in einer Telefonzelle. Wittenbergplatz in Berlin. Bild zeigt Tauben, einen Mann mit Zigarette, ein Frau mit Kleid, Tasche und Hand vor dem Gesicht, eine Telefonzelle, Briefkasten und im Hintergrund Autos und ein Hochhaus. Im Rahmen der 37. Jahrestagung des Verbandes Deutscher Elektrotechniker (VDE) 1935 in Hamburg zeigte die Reichspost zum ersten Mal sog. 'Gegenfernsehsprechen'. In der Fernsehsprechzelle sitzt eine junge Hamburger Schauspielerin, deren Bild ebenso dem Gesprächspartner übertragen wird wie der Ton. Eine Fraue telefoniert und winkt dem Fotografen. Das Foto zeigt einen Fernmeldetechniker bei Tremdenverschlüssen für Fernkabel am Hauptverteiler. Telefonistinnen arbeiten an einem langen Tisch in einem Fernsprechamt in Berlin, einem sogenannten Tischamt.

Vor gar nicht allzu langer Zeit blieb einem nichts anderes übrig, als eine Telefonzelle zu benutzen, wenn man unterwegs jemanden erreichen wollte. Am besten blätterte man noch in den vergilbten Telefonbüchern nach der Telefonnummer des gewünschten Teilnehmers. Doch im Vergleich zu den Fernsprechern Anfang des 20. Jahrhunderts waren die kleinen Zellen, ohne die übrigens viele legendäre Momente der Filmgeschichte kaum denkbar sind, hochmodern – man konnte ungestört und für relativ wenig Geld mit einer Person reden, die sich an einem komplett anderen Ort befand. In Zeiten von WhatsApp und Videotelefonie über das Internet natürlich lächerlich – trotzdem zeigt einem der Blick in die Vergangenheit manchmal, wie einfach und bequem wir heutzutage kommunzieren können.

Weitere Aufnahmen von historischen Fernsprechern und anderen Themen rund um die Telekommunikation finden Sie in unserer Datenbank. Auf unserer Pinnwann Telefonieren Historisch auf Pinterest haben wir außerdem die schönsten Aufnahmen für Sie gesammelt.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig ausgewählte historische Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal zeigen wir Ihnen die schönsten Eisenbahnmotive.

Entgleiste Straßenbahn in Heidelberg, 1971

Alle stehen dichtgedrängt um die verunfallte Straßenbahn. Auch die Schaffner anderer Bahnen mit ihren typischen Schaffnertaschen Straßenbahnen stauen sich am Bismarckplatz. Neugierig bestaunen die Passanten die Arbeiten an der entgleisten Bahn. Aufgrund einer entgleisten Straßenbahn stauen sich die Bahnen bis in die Hauptstraße. Viele Passagiere müssen warten. Die Befestigung der Zugseile an dem Drehgestell einer entgleisten Straßenbahn in Heidelberg wird überprüft, damit die Räder wieder in die Schienen gezogen werden können. Ein Junge und ein Schaffner schauen den Arbeitern zu, wie die Straßenbahn wieder auf die Gleise gebracht wird. Am Bismarkckplatz in Heidelberg stauen sich die Straßenbahnen und die Fahrgäste warten. Während im Hintergrund eine entgleiste Straßenbahn wieder auf die Schienen gezogen wird, schlängelt sich der Verkehr vorne ohne die Anwesenheit von Polizisten vorbei. Ein Werkstattwagen versucht eine entgleiste Straßenbahn in Heidelberg wieder auf die Gleise zu ziehen.

In unserer heutigen Geschichte zu den Bildern erzählt Timeline-Fotograf Schneckes, wie er 1971 die Entgleisung einer Straßenbahn am Heidelberger Bismarckplatz beobachtete.

„Zufälligerweise war ich dort, wie zur Mittagszeit vom 7. März 1971 ein Großraumwagen der OEG, der Oberrheinischen Eisenbahngesellschaft, beim Überfahren einer Weiche entgleiste. Der gesamte Straßenbahnverkehr kam zum Erliegen, da nahezu alle Linien – auch die Bahnen der Linie 1, die damals noch vom Bismarckplatz durch die Hauptstraße bis zum Karlstor fuhren – sich an diesem Knoten im Zentrum kreuzten. Zu den vielen Schaulustigen, die die Arbeit interessiert verfolgten, gesellten sich auch die Schaffner der wartenden Bahnen in ihrer Uniform und den typischen Schaffnertaschen mit den sogenannten Galoppwechslern, die ihnen erlaubten, die Münzen für das Wechselgeld der Fahrscheine schnell und geschickt auszuzahlen. Der Autoverkehr schlängelte sich am Unfallort vorbei, keine Polizei war zu sehen. Etwa eine Stunde später stand die OEG wieder in den Schienen und konnte weiterfahren. Die Arbeiter rückten mit ihrem Werkstattwagen wieder in die Werkstatt ein, die Fahrgäste bestiegen die gestauten Wagons, das Spektakel war vorüber. Nur die Verkehrsmeister der Straßenbahn überlegten noch, wie sie die Bahnen am geschicktesten losschicken sollten, damit diese wieder fahrplanmäßig fuhren.“

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Kleines Mädchen in Zinkbadewanne, 1953

Heute alltägliche Normalität, damals nicht existent: Warmes Wasser aus der Leitung. Um zu baden, musste man erst einmal Wasser mit dem Kohleherd zum Kochen bringen und die Temperatur dann durch Zuschütten regeln. Ein zeitintensives Unterfangen! Wie das in der Familie seiner heutigen Frau vonstatten ging, erzählt uns unser Fotograf pferd in der aktuellen Geschichte zum Bild. P.S.: Er veröffentlichte dieses Foto übrigens schon in seinem Buch über die 50er Jahre „Und doch war vieles ganz anders“.

Szene in einfacher Wohnungsküche Anfang der 50er-Jahre. 6-jähriges Mädchen sitzt in Zinkbadewanne, daneben seine Mutter. Einfachste Küchenausstattung mit Kohleherd - so wie damals häufig.

Kleines Mädchen in Zinkbadewanne, 1953   © pferd

„Das Bild hat der inzwischen verstorbene Vater meiner Frau am 9. Januar 1953 aufgenommen (so genau hat er im Fotoalbum ‚Buch geführt‘). Abgebildet ist meine Frau als 6-jähriges Kind sowie ihre inzwischen verstorbene Mutter. Zu den traditionellen Regelmäßigkeiten der Nachkriegszeit gehörte auch im zerstörten Hamburg das ‚Bad am Sonnabend‘. Weil es in vielen Haushalten kein Badezimmer gab, wurde in der ohnehin engen und karg ausgestatteten Küche der Esstisch an die Seite gerückt und an seine Stelle eine Zinkwanne auf zwei kräftige Hocker gestellt. So wie auf unserem Foto aus dem Jahre 1953 sah es damals vielfach in Hamburg aus. Im Mittelpunkt stand der klassische Kohleherd. Wenn das Feuer brannte, hatte man immer warmes Wasser zur Verfügung. Mit einem Feuerhaken konnte man einzelne Eisenringe über der Kochstelle herausnehmen, so dass verschieden große Eisentöpfe direkt über der Flamme standen. Damit konnte dann die Wärme besser genutzt werden. Die Wanne wurde dann mit dem auf dem Kohleherd erhitzten Wasser gefüllt, das man durch das Zuschütten auf die richtige Temperatur brachte. Warmes Wasser aus der Leitung gab es nicht. Klar, dass man deshalb mit dem Wasser sparsam umging. So kam ein Kind nach dem anderen in dasselbe Wasser. Manchmal ging es auch gemeinsam in die Wanne. Das machte Spaß! Geweint wurde dann allerdings beim Haarewaschen, wenn das Seifenwasser durch den vor die Augen erhaltenen Waschlappen drang und brannte. Gewaschen wurde nämlich mit Kernseife. Erst wenn die Kinder dann im Bett waren, war die Mutter dran. Die Kinder durften sie ja nicht nackt sehen. Das war in Hamburg nicht anders als im übrigen Deutschland.“

Auf unserer Website haben wir für Sie ein Fotoalbum mit Bildern aus dem Jahr 1953 zusammengestellt. Außerdem finden Sie auf unserer Pinterest-Pinnwand Best of 50er Jahre die schönsten Motive aus dem Nachkriegsjahrzehnt.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Geschichte der Technik: Schifffahrt

Kinder spielen am Ufer mit einem Ruderboot Blick vom Oberdeck eines Passagierschiffes auf dem Rhein auf sonnenbadende Gäste und Industrieanlagen. Kreuzfahrtschiff 'Statendam' auf dem Atlantik in Le Havre: Bild zeigt Passagiere und einen Seemann. Ein Dreimastschoner in der dänischen Ostsee. Die Segel des Schiffes sind rot. Eine Frau in einer Barke auf dem Hallstättersee im Salzkammergut. Bootssteg am Chiemsee mit Segelboot und Tretboot. Für Fischerei domestizierte Kormorane auf dem Li Jiang am "Elefantenrüsselberg" Xiangbi Shan in Guiluin. Seidenstuecker - Originalaufnahme im Archiv von ullstein bild Dickschifffähre vor Mariehamn/Alandsinseln. Hafenarbeiter und Frachtschiffe im Hafen von Istanbul. Ein Mann und zwei Frauen stehen auf einem Schiff im dänischen Hirtshals. Eine Gruppe bunter Fischerboote auf dem Meer an der portugiesischen Küste. Ein Mann und eine Frau fahren mit einem Ruderboot in einem Gewässer, vermutlich einem Fluss oder See, in Kuala Lumpurpur. Die Frau hat einen rosafarbenen Sonnenschirm aufgespannt. Im Hintergrund ist eine Schule weißer Enten zu sehen. Ein Fischer in seinem Boot auf dem Wasser in Malaysia. Er holt das Netz ein.

Über Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende, nutzte die Menschheit grob zusammengeschlagene Holzbretter als fahrbaren Untersatz für jegliche Gewässer. Die Industrialisierung ab dem 18. Jahrhundert machte natürlich auch vor der Schifffahrt keinen Halt und ließ die Ozeandampfer, Containerschiffe und Kreuzfahrtriesen im Lauf der Zeit immer effizienter werden – zu Lasten der Umwelt. Die Geschichte der Technik lässt uns jedoch hoffen, dass mit den fortschreitenden Technologien auch alternative Kraftstoffe gefunden werden, die das Schifffahren in Zukunft umweltverträglicher machen.

Auf den Motiven, die wir Ihnen heute zeigen, sehen Sie Ruderboote, Segelboote, Kanus, Kreuzfahrtschiffe oder Motorboote. Weitere Aufnahmen von Schiffen und Booten aller Art finden Sie außerdem in unserer Datenbank oder auf unserer Pinterest-Pinnwand Segeln Historisch.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig ausgewählte historische Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal zeigen wir Ihnen die schönsten Fernsprecher-Motive.

Geschichte der Technik: Medien

Was heute in Form der Transistorgeräte in allen Bädern und an den Urlaubsorten den Erholungssuchenden die Ruhe raubt, war im April 1924 die Sensation des Jahres - eines der ersten Kofferradios. 'Uhu' 1/1928 Originalaufnahme im Archiv von ullstein bild Eine Familie sitzt im Wohnzimmer vor einem Radio, der Mann liest die 'Europastunde', der Junge ein Buch und die Frau strickt. Der Einheits-Fernseh-Empfänger E 1 im Wohnzimmer einer deutschen Familie. Tontechniker in einem Tonstudio mit verschiedenen Apperaturen, um für Radiosendungen Geräusche zu erzeugen. Eine Frau sitzt vor ihrem Fernsehgerät und sieht sich das Programm an. Auf der Berliner Funkausstellung wird einer Frau von einem Herren ein sogenanntes 'Heimfernsehgerät' vorgeführt. Ein Vater mit Sohn vor einem Fernsehgerät hät in der Hand eine Fernsehzeitschrift.

Heute sind sie aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken nein, die Rede ist nicht von Smartphones, Laptops oder anderen Gerätschaften, sondern von deren kommunikationstechnologischen Vorgängern, dem Fernseher und dem Radio. Trotz der Vorherrschaft von Handys und PCs spielen sie im Alltag vieler Menschen eine große Rolle und begleiten uns morgens beim Frühstück oder Abends beim Bügeln.

Auf den von uns ausgewählten Motiven können Sie der Familie beim gemeinsamen Medienkonsum zusehen oder Tontechnikern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Weitere Bilder zum Thema „Medien“ finden Sie in unserer Datenbank.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig unsere schönsten historischen Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal zeigen wir Ihnen verschiedene Schiffsmotive vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 80er Jahre.

Gesichter Syriens anno 1988 – Ausstellung unseres Fotografen „Schneckes“ in Heidelberg

Der stolze Blick einer Beduinenfrau.

Beduinenfrau, 1988   © Schneckes

Was ist wohl aus Ihnen geworden? Das ist mit das erste, was man sich fragt, wenn man die zahlreichen Portraits der syrischen Frauen und Männer, Kinder und Greise betrachtet, die unser Fotograf Schneckes auf seiner Syrienreise 1988 geschossen hat. Seine beeindruckenden Bilder, die wir schon in mehreren Geschichten zum Bild vorgestellt haben, werden seit Ende September nun im Bürgerzentrum Neuenheim in Heidelberg präsentiert. Die Ausstellung, die von der Akademie für Ältere und dem Stadtteilverein Neuenheim unterstützt wird, kann noch bis Anfang November an Markttagen (Mittwoch und Samstag) sowie an Wochenenden besucht werden. Weitere Informationen zur Ausstellung sowie zum Fotografen finden Sie auf der Website von Ulrich Schneckenberger.

Liebevoll umarmt die Schwester ihren behinderten Bruder.

Bruder und Schwester, 1988   © Schneckes

Alle Syrien-Bilder des Fotografen finden Sie in unserer Datenbank. Bei Timeline Images auf Pinterest haben wir außerdem die schönsten Motive in unserer Pinnwand Syrien, 80er Jahre gesammelt.

Geschichte zu den Bildern: Unterwegs in Istanbul

Ein Straßenhändler im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul geht mit seinem Wagen über die Straße. An seinen Wagen sind verschiedene Plastikbehälter und waren gehangen, die er zum Verkauf anbietet. Blick vom Galataturm auf Straßenhändler mit ihren Wagen. Ein Straßenhändler im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul bietet Limonaden zum Verkauf. Blick vom Galataturm auf Straßenhändler mit ihren Wagen. Zwei Kinder spielen an einem Gitter vor einem Fenster im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul. Kinder im Altstadtviertel Eminönu, Istanbul, Türkei Zwei kleine Kinder sitzen auf einer Fensterbank im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul. Das Fenster ist vergittert. Ein Kind sitzt im istanbuler Altstadtviertel Eminönu vor einer Mauer. Ein Alter Mann sitzt in Istanbul auf einem Platz und füttert Tauben. Zwei Männer sitzen am Boden und unterhalten sich im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul. Ein Wartender Taxifahrer sitzt in seinem Auto und liest Zeitung in Istanbul im Stadteil Üksüdar. Verkehr auf der Zufahrtsstraße zur Galatabrücke.

Unser Timeline-Fotograf Raigro erzählt in unserer heutigen Geschichte zu den Bildern von seinen Fotoreisen nach Istanbul in den Jahren 1986 und 1988:

„Seit Ende der 70er Jahren bin ich Mitglied in dem Fotoclub FAC Mainleus / Kulmbach. Früher war ich auch sehr aktiv und beteiligte mich bei unzähligen Dia-Wettbewerben, sowohl bei internen als auch nationalen und internationalen Fotowettbewerben. Unser FAC war in Deutschland damals einer der erfolgreichsten Klubs, auch weil es im Verein viele sogenannte ‚Legionäre‘ gab, das waren solche Fotografen wie ich, die Mitglied im Verein waren, aber weit weg von Mainleus bei Kulmbach wohnten.

Der Grund, warum ich beim FAC Mitglied wurde, waren die vielen netten und unternehmungslustigen Fotofreunde im Verein, aber auch die internationalen Aktivitäten des FAC. Durch den sehr engagierten Vereinsvorsitzenden gab es Freundschaften zu vielen ausländischen Fotoclubs und auch immer wieder gemeinsame Reisen der Fotoclub-Mitglieder, um diese befreundeten Fotoclubs zu besuchen.

Ich konnte zwar nur gelegentlich an solchen Reisen teilnehmen, aber 1986 und 1988 war ich mit dabei, als wir einen befreundeten Fotoclub in Istanbul besuchten. Neben einigen Veranstaltungen beim Fotoclub war unser Hauptinteresse natürlich auch, die damals noch ziemlich orientalische Stadt zu besichtigen und zu fotografieren. Wir hatten vom Istanbuler Fotoclub mit Meral und Orhan zwei ortskundige Führer, die uns auch die fotografisch reizvollsten Orte zeigen sollten. Orhan kannte sich sehr gut aus und war ein guter Fotograf, aber leider war sein Englisch ziemlich dürftig – Türkisch verstanden wir aber nicht. Meral war eine Bekannte von ihm, die nicht so sehr an Fotografie interessiert war, aber sehr gut Englisch sprach und mit viel Freude die Dolmetscherin und Stadtführerin spielte.

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Geschichte der Technik: Flugzeuge

Hans Grade am 28. Oktober 1908 beim ersten motorisierten Flug in Deutschland auf dem Kleinen Cracauer Anger in Magdeburg in seinem selbst gebauten Dreidecker mit Sechs-Zylinder Zweitaktmotor. Die französische Fliegerin Madame Franck in ihrem Farman-Zweidecker, mit dem sie den Ärmelkanal überfliegen will. Rumpler-Flugzeuge Der Ingenieur Hentzen, Inhaber des Weltrekords im Segelflug, in seinem Rekordflugzeug 'Vampyr' beim Segelflugwettbewerb in der Rhön. Ungewoehnliche Fahrzeuge Das Flugauto, eine Kombination aus Flugzeug und Auto - 1924 - Originalaufnahme im Archiv von ullstein bild Segelflug-Veranstaltung in der Rhön. Marinesoldaten geben den Fliegern mit Winkerflaggen Signale. Ein Mann spielt auf den Tragflächen eines fliegenden Fugzeuges Golf in 1000 Meter Höhe. Fliegertreffen in Monaco. Luftfahrt in den Anfaengen. Segelflieger - Drahtseil klingt nach dem Start aus Männer sitzen in Korbstühlen in einem Flugzeug und schauen einen Film.(Kinoleinwand retuschiert.), 01.01.1925-31.12.1925 Während der langen Flüge der Flugboote vom Typ Dornier X über den Atlantik sollten die Passagiere auch schlafen können. Ein Passagier demonstriert ein sog. 'Pullmann-Bett' in einer Kabine eines Flugbootes. Ein 'Entenflugzeug' Focke Wulf F-19 bei einer Flugvorführung in Hanworth in Großbritannien. Während des Aufenthalts in New York besichtigen amerikanische Journalisten das Flugboot. Das Bild zeigt sie im Salon der Dornier Do X. Passagiere im Musikzimmer des Luftschiffes Hindenburg bei einer seiner Fahrten im Jahre 1936. Stewardessen vor einer Douglas DC 3 der amerikanischen Fluggesellschaft TWA. Die Stewardessen, die alle über 250.000 Meilen geflogen sind und den 250.000-Meilen-Club bilden, präsentieren die neuen Sommeruniformen. Die Stewardessen sind v.li.: Margaret Clark, Gladys Entriken, Adele Jenkins, Geraldine Marvin, Velma Myers, Clare Foley, Eva McIntyre, Ida Staggers, Isabel Pearson, Leah French. Eine Frau schläft in einem der durch einen Vorhang abteilbaren Ruhebetten, mit denen die Kabine der auf der Strecke nach Kabul eingesetzten Junkers der Deutschen Lufthansa ausgestattet ist. Frau winkt aus einem Passagierflugzeug (undatierte Aufnahme). Eine Gruppe von Menschen wartet ein Flugzeug. Vermutlich bei Berlin, 1968.

Die Luftfahrt ist wahrlich ein Meisterstück menschlicher Innovations- und Ingenieurskunst. Vom Zeppelin zum Segelflugzeug, von der Dornier Do X zum Airbus A321XLR, von aerodynamischen Flugzeugen zu autonomen Flugtaxis: Die Geschichte der Luftfahrttechnik ist bei weitem noch nicht zu Ende erzählt.

In unserem heutigen Beitrag fokussieren wir uns jedoch erst einmal auf unsere schönsten Motive von historischen Flugzeugen sowie deren Innenausstattung, deren Entwicklung auch nicht zu verachten ist – saßen doch die Passagiere in den 20er Jahren noch eingepfercht auf wackeligen Korbstühlen. Weitere Bilder zum Thema „Flugzeuge“ finden Sie in unserer Datenbank.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig unsere schönsten historischen Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal geht’s in die Welt der Medien, zu Radio und Fernseher.

80 Jahre Kriegsbeginn

Soldaten biwakieren im Wald. Sie sind fröhlich und essen. Eine Frau sitzt bei der Gruppe.  Das Bild wurde durch einen Angehörigen des 154. Infanterieregiments / 58. Infanteriedivision, in Frankreich aufgenommen. Deutsch Soldaten und rangieren mit einer 10,5cm leichten Feldhaubitze 18  (undatierte Aufnahme). Eine Gruppe junger Flak-Soldaten mit einem kleinen Hund. Vier junge Soldaten sind beauftragt, einen bei einem nächtlichen Luftangriff entstandenen Bombentrichter in Henrichenburg zu beseitigen. Ochsenfurt - Metallspende zum Geburtstag des Führers Wehrmachtssoldaten untersuchen einen ausgefallenen russischen Panzer KW 1. Das Bild wurde durch einen Angehörigen des Radfahrgrenadierregiment 2 / Radfahrsicherungsregiment 2, an der Ostfront aufgenommen. Vermutlich während der Zeit des Vormarschs im Sommer 1941 Unter Bewachung wird eine Straße in Frankreich von Zivilisten repariert.  Das Bild wurde durch einen Angehörigen des 154. Infanterieregiments / 58. Infanteriedivision, in Frankreich aufgenommen. Ein Unteroffizier sitzt auf dem Kotflügel eines MAN LKWs. Ein weiterer Soldat steht daneben. Das Bild wurde durch einen Angehörigen des Radfahrgrenadierregiment 2 / Radfahrsicherungsregiment 2, an der Ostfront aufgenommen. Vermutlich während der Zeit des Vormarschs im Sommer 1941 Deutsche Soldaten sind zum Massenbegräbnis angetreten. Das Bild wurde durch einen Angehörigen des Radfahrgrenadierregiment 2 / Radfahrsicherungsregiment 2, im Nordabschnitt der Ostfront aufgenommen. Soldaten gruppieren sich, oberkörperfrei, in der Sonne vor dem Laster. Das Bild wurde durch einen Angehörigen des Radfahrgrenadierregiment 2 / Radfahrsicherungsregiment 2, im Nordabschnitt der Ostfront aufgenommen. Deutsche Soldaten stehen mit ihren Fahrrädern vor einer gesprengten Brücke in der Normandie während des Zweiten Weltkrieges. Ein französischer Zivilist teilt Essen mit deutsche Soldaten in der Normandie. Ein deutscher Soldat steht vor einem Propagandaplakat, auf dem auf Französisch steht "Hitler sagt: Zwei Wochen dauerhaftes Bombardement und die Herren Kriegspropagandisten werden schnell ihre Meinung ändern." auf einem Feld in Frankreich. Zwei Plakate zur allgemeinen Mobilmachung und zur Einberufung der Soldaten anlässlich des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen. Flakscheinwerfer erhellen den Nachthimmel zum Aufspüren von  feindlichen Flugzeugen während des Zweiten Weltkrieges.

Am 1. September 2019 jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen in unserem heutigen Beitrag Bilder, die den zweiten großen Krieg des 20. Jahrhunderts aus einem persönlichen Blickwinkel festhalten: In den meisten Fällen waren es nämlich Freunde und Verwandte unserer Communitymitglieder, die Momente aus dem Kriegsalltag auf ihrer Kamera festhielten.

Ob Propagandaplakate, sowjetische Panzer oder Wehrmachtssoldaten: In unserer Datenbank finden Sie alle Bilder zum Thema Zweiter Weltkrieg, aufgenommen von Zeitzeugen, deren Nachfahren die teilweise verwackelten und zerstörten Dias aufbereitet haben und heute mit unserer Fotocommunity teilen.

Auf Süddeutsche Zeitung Photo finden Sie außerdem die Themenseite Zweiter Weltkrieg mit unzähligen Bilddossiers, die wir für Sie zusammengestellt haben.