Geschichte zu den Bildern: Unterwegs in Istanbul

Ein Straßenhändler im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul geht mit seinem Wagen über die Straße. An seinen Wagen sind verschiedene Plastikbehälter und waren gehangen, die er zum Verkauf anbietet. Blick vom Galataturm auf Straßenhändler mit ihren Wagen. Ein Straßenhändler im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul bietet Limonaden zum Verkauf. Blick vom Galataturm auf Straßenhändler mit ihren Wagen. Zwei Kinder spielen an einem Gitter vor einem Fenster im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul. Kinder im Altstadtviertel Eminönu, Istanbul, Türkei Zwei kleine Kinder sitzen auf einer Fensterbank im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul. Das Fenster ist vergittert. Ein Kind sitzt im istanbuler Altstadtviertel Eminönu vor einer Mauer. Ein Alter Mann sitzt in Istanbul auf einem Platz und füttert Tauben. Zwei Männer sitzen am Boden und unterhalten sich im Altstadtviertel Eminönu in Istanbul. Ein Wartender Taxifahrer sitzt in seinem Auto und liest Zeitung in Istanbul im Stadteil Üksüdar. Verkehr auf der Zufahrtsstraße zur Galatabrücke.

Unser Timeline-Fotograf Raigro erzählt in unserer heutigen Geschichte zu den Bildern von seinen Fotoreisen nach Istanbul in den Jahren 1986 und 1988:

„Seit Ende der 70er Jahren bin ich Mitglied in dem Fotoclub FAC Mainleus / Kulmbach. Früher war ich auch sehr aktiv und beteiligte mich bei unzähligen Dia-Wettbewerben, sowohl bei internen als auch nationalen und internationalen Fotowettbewerben. Unser FAC war in Deutschland damals einer der erfolgreichsten Klubs, auch weil es im Verein viele sogenannte ‚Legionäre‘ gab, das waren solche Fotografen wie ich, die Mitglied im Verein waren, aber weit weg von Mainleus bei Kulmbach wohnten.

Der Grund, warum ich beim FAC Mitglied wurde, waren die vielen netten und unternehmungslustigen Fotofreunde im Verein, aber auch die internationalen Aktivitäten des FAC. Durch den sehr engagierten Vereinsvorsitzenden gab es Freundschaften zu vielen ausländischen Fotoclubs und auch immer wieder gemeinsame Reisen der Fotoclub-Mitglieder, um diese befreundeten Fotoclubs zu besuchen.

Ich konnte zwar nur gelegentlich an solchen Reisen teilnehmen, aber 1986 und 1988 war ich mit dabei, als wir einen befreundeten Fotoclub in Istanbul besuchten. Neben einigen Veranstaltungen beim Fotoclub war unser Hauptinteresse natürlich auch, die damals noch ziemlich orientalische Stadt zu besichtigen und zu fotografieren. Wir hatten vom Istanbuler Fotoclub mit Meral und Orhan zwei ortskundige Führer, die uns auch die fotografisch reizvollsten Orte zeigen sollten. Orhan kannte sich sehr gut aus und war ein guter Fotograf, aber leider war sein Englisch ziemlich dürftig – Türkisch verstanden wir aber nicht. Meral war eine Bekannte von ihm, die nicht so sehr an Fotografie interessiert war, aber sehr gut Englisch sprach und mit viel Freude die Dolmetscherin und Stadtführerin spielte.

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Geschichte der Technik: Flugzeuge

Hans Grade am 28. Oktober 1908 beim ersten motorisierten Flug in Deutschland auf dem Kleinen Cracauer Anger in Magdeburg in seinem selbst gebauten Dreidecker mit Sechs-Zylinder Zweitaktmotor. Die französische Fliegerin Madame Franck in ihrem Farman-Zweidecker, mit dem sie den Ärmelkanal überfliegen will. Rumpler-Flugzeuge Der Ingenieur Hentzen, Inhaber des Weltrekords im Segelflug, in seinem Rekordflugzeug 'Vampyr' beim Segelflugwettbewerb in der Rhön. Ungewoehnliche Fahrzeuge Das Flugauto, eine Kombination aus Flugzeug und Auto - 1924 - Originalaufnahme im Archiv von ullstein bild Segelflug-Veranstaltung in der Rhön. Marinesoldaten geben den Fliegern mit Winkerflaggen Signale. Ein Mann spielt auf den Tragflächen eines fliegenden Fugzeuges Golf in 1000 Meter Höhe. Fliegertreffen in Monaco. Luftfahrt in den Anfaengen. Segelflieger - Drahtseil klingt nach dem Start aus Männer sitzen in Korbstühlen in einem Flugzeug und schauen einen Film.(Kinoleinwand retuschiert.), 01.01.1925-31.12.1925 Während der langen Flüge der Flugboote vom Typ Dornier X über den Atlantik sollten die Passagiere auch schlafen können. Ein Passagier demonstriert ein sog. 'Pullmann-Bett' in einer Kabine eines Flugbootes. Ein 'Entenflugzeug' Focke Wulf F-19 bei einer Flugvorführung in Hanworth in Großbritannien. Während des Aufenthalts in New York besichtigen amerikanische Journalisten das Flugboot. Das Bild zeigt sie im Salon der Dornier Do X. Passagiere im Musikzimmer des Luftschiffes Hindenburg bei einer seiner Fahrten im Jahre 1936. Stewardessen vor einer Douglas DC 3 der amerikanischen Fluggesellschaft TWA. Die Stewardessen, die alle über 250.000 Meilen geflogen sind und den 250.000-Meilen-Club bilden, präsentieren die neuen Sommeruniformen. Die Stewardessen sind v.li.: Margaret Clark, Gladys Entriken, Adele Jenkins, Geraldine Marvin, Velma Myers, Clare Foley, Eva McIntyre, Ida Staggers, Isabel Pearson, Leah French. Eine Frau schläft in einem der durch einen Vorhang abteilbaren Ruhebetten, mit denen die Kabine der auf der Strecke nach Kabul eingesetzten Junkers der Deutschen Lufthansa ausgestattet ist. Frau winkt aus einem Passagierflugzeug (undatierte Aufnahme). Eine Gruppe von Menschen wartet ein Flugzeug. Vermutlich bei Berlin, 1968.

Die Luftfahrt ist wahrlich ein Meisterstück menschlicher Innovations- und Ingenieurskunst. Vom Zeppelin zum Segelflugzeug, von der Dornier Do X zum Airbus A321XLR, von aerodynamischen Flugzeugen zu autonomen Flugtaxis: Die Geschichte der Luftfahrttechnik ist bei weitem noch nicht zu Ende erzählt.

In unserem heutigen Beitrag fokussieren wir uns jedoch erst einmal auf unsere schönsten Motive von historischen Flugzeugen sowie deren Innenausstattung, deren Entwicklung auch nicht zu verachten ist – saßen doch die Passagiere in den 20er Jahren noch eingepfercht auf wackeligen Korbstühlen. Weitere Bilder zum Thema „Flugzeuge“ finden Sie in unserer Datenbank.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig unsere schönsten historischen Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal geht’s in die Welt der Medien, zu Radio und Fernseher.

80 Jahre Kriegsbeginn

Soldaten biwakieren im Wald. Sie sind fröhlich und essen. Eine Frau sitzt bei der Gruppe.  Das Bild wurde durch einen Angehörigen des 154. Infanterieregiments / 58. Infanteriedivision, in Frankreich aufgenommen. Deutsch Soldaten und rangieren mit einer 10,5cm leichten Feldhaubitze 18  (undatierte Aufnahme). Eine Gruppe junger Flak-Soldaten mit einem kleinen Hund. Vier junge Soldaten sind beauftragt, einen bei einem nächtlichen Luftangriff entstandenen Bombentrichter in Henrichenburg zu beseitigen. Ochsenfurt - Metallspende zum Geburtstag des Führers Wehrmachtssoldaten untersuchen einen ausgefallenen russischen Panzer KW 1. Das Bild wurde durch einen Angehörigen des Radfahrgrenadierregiment 2 / Radfahrsicherungsregiment 2, an der Ostfront aufgenommen. Vermutlich während der Zeit des Vormarschs im Sommer 1941 Unter Bewachung wird eine Straße in Frankreich von Zivilisten repariert.  Das Bild wurde durch einen Angehörigen des 154. Infanterieregiments / 58. Infanteriedivision, in Frankreich aufgenommen. Ein Unteroffizier sitzt auf dem Kotflügel eines MAN LKWs. Ein weiterer Soldat steht daneben. Das Bild wurde durch einen Angehörigen des Radfahrgrenadierregiment 2 / Radfahrsicherungsregiment 2, an der Ostfront aufgenommen. Vermutlich während der Zeit des Vormarschs im Sommer 1941 Deutsche Soldaten sind zum Massenbegräbnis angetreten. Das Bild wurde durch einen Angehörigen des Radfahrgrenadierregiment 2 / Radfahrsicherungsregiment 2, im Nordabschnitt der Ostfront aufgenommen. Soldaten gruppieren sich, oberkörperfrei, in der Sonne vor dem Laster. Das Bild wurde durch einen Angehörigen des Radfahrgrenadierregiment 2 / Radfahrsicherungsregiment 2, im Nordabschnitt der Ostfront aufgenommen. Deutsche Soldaten stehen mit ihren Fahrrädern vor einer gesprengten Brücke in der Normandie während des Zweiten Weltkrieges. Ein französischer Zivilist teilt Essen mit deutsche Soldaten in der Normandie. Ein deutscher Soldat steht vor einem Propagandaplakat, auf dem auf Französisch steht "Hitler sagt: Zwei Wochen dauerhaftes Bombardement und die Herren Kriegspropagandisten werden schnell ihre Meinung ändern." auf einem Feld in Frankreich. Zwei Plakate zur allgemeinen Mobilmachung und zur Einberufung der Soldaten anlässlich des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen. Flakscheinwerfer erhellen den Nachthimmel zum Aufspüren von  feindlichen Flugzeugen während des Zweiten Weltkrieges.

Am 1. September 2019 jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen in unserem heutigen Beitrag Bilder, die den zweiten großen Krieg des 20. Jahrhunderts aus einem persönlichen Blickwinkel festhalten: In den meisten Fällen waren es nämlich Freunde und Verwandte unserer Communitymitglieder, die Momente aus dem Kriegsalltag auf ihrer Kamera festhielten.

Ob Propagandaplakate, sowjetische Panzer oder Wehrmachtssoldaten: In unserer Datenbank finden Sie alle Bilder zum Thema Zweiter Weltkrieg, aufgenommen von Zeitzeugen, deren Nachfahren die teilweise verwackelten und zerstörten Dias aufbereitet haben und heute mit unserer Fotocommunity teilen.

Auf Süddeutsche Zeitung Photo finden Sie außerdem die Themenseite Zweiter Weltkrieg mit unzähligen Bilddossiers, die wir für Sie zusammengestellt haben.

New York in den 90er Jahren – by Raigro

Schulbus mit Kindern am Rockefeller Center Taxiwerkstatt mit Wandmalereien in der West Side Taxiwerkstatt mit Wandmalereien in der West Side Taxiwerkstatt mit Wandmalereien in der West Side Yellow Cabs in SoHo Szenen vom Boardwalk in Coney Island am Atlantik Szenen vom Boardwalk in Coney Island und Brighton Beach am Atlantik Buchladen mit Straßenverkauf in Lower Manhattan in New York Taxi vor dem The Plaza Hotel in der 5th Avenue am Central Park in Manhattan Viele Menschen stehen am Eiscreme-Stand im Central Park in Manhattan Yellow Cabs vor Camel Werbung für Zigaretten an Hauswand in Manhattan Straßenszene in Chinatown mit Verkäufern, Polizei u.v.a.

Atemberaubende Hochhausschluchten, Stadtviertel wie SoHo oder die Lower East Side, Touristenmagneten wie das Rockefeller Center mit seiner Aussichtsplattform „Top of the Rocks“ – den Aktivitäten in der Stadt, die niemals schläft, sind keine Grenzen gesetzt. Unser Timeline-Fotograf Raigro besuchte den Big Apple Anfang der 90er Jahre und brachte viele tolle Schnappschüsse mit, die sofort wieder Lust auf eine Reise über den Atlantik machen. Eine Auswahl seiner schönsten New York-Bilder zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag – und wenn Sie Lust auf mehr haben, finden Sie natürlich alle Bilder der Reihe in unserer Datenbank.

Thingfestival in Heidelberg, 1970

Passend zum 50. Jahrestag des legendären Woodstock-Festivals erzählt uns Timeline-Fotograf Schneckes von woodstock-ähnlichen Zusammenkünften auf dem Heiligenberg in Heidelberg, der sogenannten Thingstätte. Dort fand 1970 ein kommunistisch geprägtes Festival statt, auf dem Bands wie ‚Guru Guru‘ mit Mani Neumeier auftraten. Wie er das Fest erlebte, erzählt er in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Vier Besucher beobachten hinter der Bühne Musiker und Publikum auf dem Thing-Festival in Heidelberg.

Thingfestival in Heidelberg, 1970   © Schneckes

„Im August 1970 pilgerten wir mit vielen anderen von Heidelberg aus hoch auf den Heiligenberg zur Thingstätte. Dies ist eine vom Reichsarbeitsdienst der Nazis 1935 gebaute Feierstätte, die einem antiken griechischen Theater nachempfundenen ist. An diesem Tag fand dort das „Open Air Festival in Heidelberg“ statt. Veranstalteter war die „Cannapol Kommune“ aus Karlsruhe, deren Name sich aus Cannabis und Politik zusammensetzt. Für fünf Mark Eintritt hatte die Canapol Kommune ‚die Idee, ein Open Air-Fest zu machen, das nicht von kapitalistischen Machern organisiert wird‘. Für uns Heidelberger Schüler war dies natürlich ein Anreiz. Nicht allein der Musik wegen, kannten wir doch seit den 68ern die Aktivitäten der politischen Studentenbewegung an der Universität und auch die Gegenkultur, die in der Altstadt zuhause war. Es gab Berührungspunkte und wir diskutierten und feierten manche Nacht gemeinsam mit Studenten und Kommunarden. In diesem Geist der Gegenkultur war die Veranstaltung organisiert. Sowohl in dem Halbrund der Zuschauertribüne als auch auf der Bühne konnte sich jeder frei bewegen. Überall saßen Gruppen, tranken, rauchten und lauschten der Musik. Auch das Wetter spielte anfangs mit. Von den angekündigten Bands kamen zwar nur drei, die hatten es aber in sich! Bei der ersten Band (ich erinnere mich nicht mehr an den Namen, es könnte Nosferatu gewesen sein) überzeugte vor allem der Querflötenspieler. Bei „The Wedge“ trommelte sich der Schlagzeuger in Ekstase, die Menge tobte…Den Schlussact bildete die lokale Krautrock-Gruppe ‚Guru Guru‘ mit Mani Neumeier, Uli Trepte und Ax Genrich. Es hatte inzwischen zu tröpfeln angefangen und die kleine Bühne wurde durch Plastikplanen geschützt. In der Mitte das Schlagzeug mit einem riesigen Gong. Daneben die zwei Gitarristen. Sie konnten sich kaum bewegen, so nah waren die Fans bei den Musikern. Ein fast familiäres Zusammensein. Riesige, selbstgedrehte Joints machte die Runde, verstärkten die mystische Musik der Gruppe. Wie in einer Höhle waberten die Klänge und der Rauch auf der Bühne hin und her, verflüchtigten sich dann auf den Rängen des Theaters. Es war nicht Woodstock oder die Insel Fehmarn – aber für uns war es ein Erlebnis, ein Stück Freiheit, das prägte.“

Alle Bilder aus der Reihe finden Sie in unserem Fotoalbum Thingfestival in Heidelberg, 1970. Und auf Pinterest haben wir passend zum Thema die Pinnwand Jugendliche, 60er Jahre zusammengestellt.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Geschichte der Technik: Automatisierung

Ein Kunde zieht an einem Automaten vor einem Tabakladen Zigaretten. Ein in Leipzig aufgestellter Automat, mit dem man Adressen nachschlagen konnte. Eine der ersten Spielautomatenhallen, in der mit einem Einsatz von 10 Pfennig Glücksspielautomaten betrieben werden konnten. Obwohl Jugendlichen unter 16 Jahren der Eintritt streng verboten ist, wie aus dem aufgehängten Plakat hervorging, kümmert sich hier keiner der hier spielenden Jugendlichen um das Verbot. Briefkästen der Reichspost mit einem Automaten für den Verkauf von Briefmarken. Rechts ist zu sehen, wie ein Kunde den Automaten bedient, links einen Postboten beim Leeren des Briefkastens. Im Postamt Charlottenburg I. wurde im Schalterraum ein Schreibmaschinen- und Papier-Automat, der gegen Einwurf von 10 Pfenning Papier liefert und die Schreibmaschine für kurze Zeit zum Schreiben frei macht, aufgestellt. Im Hintergrund Kunden an einem Schreibpult. Eine Frau bedient einen Geldwechselautomaten, der ein 10-Reichspfennig-Stück in fünf 2-Reichspfennig-Stücke wechselt. Kundinnen und Kunden stehen vor einem Automaten in der Liverpoolstreet, an dem frisches Obst in Papiertüten ziehen kann. Auf der Reichsgastwirtmesse am Kaiserdamm wird ein neuartiger Automat zum Schuhputzen vorgestellt. In Banken und Sparkassen soll ein Automat aufgestellt werden, der die umständlichen Zahlungsformalitäten vereinfacht. Gegen Einwurf eines Zehnpfennigstücks dispensiert der Automat ein Kuvert und eine Metallmarke. Das Kuvert ist zur Aufnahme des einzuzahlenden Geldes bestimmt und mit einer Kontrollnummer versehen. Diese Kontrollnummer befindet sich auch auf dem Abschnitt des Kuverts, den der Kunde zurückbehält. Nach Einlage des Geldkuverts wird die Metallmarke in den zweiten Schlitz geworfen. Daraufhin öffnet sich die Einwurfstelle für das Kuvert automatisch und das Kuvert fällt in einen Panzertresor. Dieser Tresor wird täglich durch zwei Angestellte des Sparinstituts geleert, die die Beträge zur Gutschrift abholen. Der Kontrollabschnitt dient als Legitimation für den Einzahler bei nachträglicher Eintragung ins Sparbuch. Eine Frau zieht sich an einem Berliner Bahnhof eine Zeitung aus einem Zeitungsautomaten.

Heutzutage kommt man am Thema „Automatisierung“ nicht vorbei: Unser kompletter Alltag läuft immer automatisierter ab, oftmals auch ohne, dass wir es überhaupt realisieren.

Ob Glücksspiel-, Obst-, Briefmarken- oder Schuhputzautomat: in unserem heutigen Beitrag zeigen wir Ihnen eine Auswahl unserer schönsten Motive von historischen Automaten. Weitere Bilder zum Thema „Automat“ finden Sie in unserer Datenbank.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig unsere schönsten historischen Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal präsentieren wir Ihnen die schönsten historischen Flugzeugmotive.

Arbeiter im Mercedes-Benz-Werk Mannheim, 1977

Viele Schülerinnen und Schüler sowie Studierende nutzen den Sommer, um sich ein wenig Geld dazuzuverdienen. Genau das tat auch unser Timeline-Fotograf Schneckes im Sommer 1977 als Werkstudent bei Mercedes-Benz in Mannheim. Wie er als „Student“ seine Zeit bei den „echten Benzern“ erlebte, erzählt er uns in unserer aktuellen Geschichte zum Bild.

Ein Arbeiter im Mercedes-Benz Werk in Mannheim steht neben einem Motorblock. Er hat diesen soeben von Produktionsfehlern gereinigt.

Arbeiter im Mercedes-Benz Werk Mannheim, 1977   © Schneckes

„Um meine Fotoausrüstung und Reisen zu finanzieren, war ich in den Semesterferien immer auf der Suche nach lukrativen Jobs. So kam ich im August 1977 zu Mercedes-Benz ins Werk Mannheim. Das war ein Glücksfall, denn die Bezahlung in der Gießerei war für einen Studenten einfach sensationell gut. Aber die Arbeit, im wöchentlichen Zwei-Schichten-Wechsel, war hart und schweißtreibend. Ich arbeitete im sogenannten Gussputz. Dort wurden die gegossenen Rohlinge der Unimog Motoren bearbeitet. Mit der Flex musste man Grate abschleifen, mit Hammer und Meißel bei Gussfehlern die Öffnungen wieder frei schlagen. Und das alles im Akkord! In ca. 20 Minuten sollte ein Block gesäubert und mit einem eigenen Stempel versehen sein. Alles war genau getaktet. Die Stimmung unter und mit den ‚echten Benzern‘ – wie sie sich selbst nannten – war gut. Nicht nur, weil täglich ein Arbeiter mit einem Handkarren kam und Getränke verkaufte. Stolz waren die Arbeiter damals, dass sie in der Gießerei Bier kaufen konnten – und durften! Nach heutigen Arbeitsrechtsbestimmungen absolut undenkbar! Dass der ‚Student‘ nur Obstsäfte trank, wurde aber selbstverständlich akzeptiert. Bei der Arbeit wurde auch immer wieder gefrotzelt und gelacht. Besonders, wenn der Anfänger wie wild das gusseiserne Ungetüm mit Hammer und Meißel traktierte. Die Hilfsbereitschaft der Arbeiter zeigte sich immer dann, wenn wieder einer rief: ‚Hey, Student, mach auf den Block da dein Stempel!‘ Gott sei Dank, der Akkord wurde erreicht, die Urlaubsreise war gesichert.“

Alle Bilder aus der Reihe finden Sie in unserem Fotoalbum Mercedes-Benz-Werk in Mannheim, 1977. Und auf Pinterest präsentieren wir Ihnen passend zum Sommerurlaub unsere schönsten Motive zum Thema Roadtrips, 20er und 30er.

Alle unsere Bilder mit einer Geschichte finden Sie unserem Album. Haben auch Sie Geschichten zu Ihren Bildern auf Timeline Images? Zögern Sie nicht, diese in der Community von Timeline Images zu teilen! Loggen Sie sich dazu einfach im Bereich Bilder hochladen ein und rufen Sie unter „Meine Bilder“ eines Ihrer Bilder auf. Mit der Funktion „Dieses Bild kommentieren“ unten rechts können Sie Ihre Gedanken, Erinnerungen und Anekdoten zum Bild hinzufügen. Wir freuen uns auf Ihre persönliche Geschichte! Ihr Team von Timeline Images

Geschichte der Technik: Autos

Gepäck steht vor einem Auto (Opel Rekord)  mit offenem Kofferraum vor einem Hotel in Lovran. Unter dem Gepäck sind auch Rotweinflaschen. Eine Familie macht Halt auf einer Tankstelle und steht vor dem geöffneten Kofferraum ihres Autos. Junge Frau aus Auto ausgestiegen die das Panorama um Cortina d' Ampezzo fotografiert Anfang der 50er Jahre - kaum jemand hatte ein eigenes Auto. Aber die Sehnsucht, einen Ausflug ins nahegelegene Österreich zu Bergtouren zu unternehmen, war natürlich groß. Die Sektion Lechrain des Alpenvereines organisierte in einem rundlichen Kässbohrer-Bus Wochenendfahrten für die Wanderer und Kletterer, für Groß und Klein, unvergesslich! Uns Kindern wurde vom Busfahren grundsätzlich schlecht, auch das unvergesslich. Zwei Fraueinköpfe recken sich aus dem Auto zum Blick auf den Sellastock Ein Familienvater posiert mit seinen Kindern vor der Burg Trausnitz in Landshut. Links im Bild eine Borgward Isabella. Aufnahme von 1956. Eine Junge Frau steht bei einem roten Borgward Isabella. Das Auto ist mit roten und orangenen Blumen geschmückt. Staatsgäste vor der Prager Burg in einer Tschaika-Limousine. Autos an der Quai de la Mégisserie in Paris. Klingentorturm, VW Käfer Menschen sitzen in einem weißen Opel vor einem hölzernen Haus mit Blumen vor den Fenstern.

Eisenbahn, Computer, Telefon – in kaum einem anderen Bereich ist der Wandel der Zeit so deutlich sichtbar wie in der Technologie. In unserer neuen Themenreihe „Geschichte der Technik“ zeigen wir Ihnen in regelmäßigen Abständen Aufnahmen von historischen Verkehrs- und Kommunikationsmitteln, den ersten Automaten, Radios und Fernsehgeräten.

In unserem ersten Beitrag dreht sich alles um die Welt der Automobile: Borgwards, Fords, Renaults oder VWs – in unserer Slideshow können Sie die schönsten historischen Modelle begutachten. Weitere Bilder von Automobilen aus den 50er und 60er Jahren finden Sie in unserer Datenbank.

In unserer neuen Themenreihe stellen wir Ihnen regelmäßig unsere schönsten historischen Bilder zu den verschiedensten Technologien vor. Das nächste Mal ist die Informationstechnologie mit Automaten und Computer an der Reihe.

Unterwegs in München: Plätze und Parks

Die Rückansicht der Bavaria, die weltliche Patronin Bayerns. Vor ihr befindet sich die Theresienwiese, auf der das Oktoberfest, erkennbar das Löwenbräubierzelt, stattfindet. Die Fahnen mit dem Hakenkreuz weisen daraufhin, dass die Aufnahme aus dem Nazionalsozialismus stammt. Im Hintergrund ist die Siluette der Stadt München erkennbar (undatierte Aufnahme). Eine Mutter steht mit ihrem Kind und Kinderwagen an einem Gewässer im Schlosspark Nymphenburg. Im Hintergrund ist ein Teil der Schlossanlage zu sehen. Ein Mädchen mit Pusteblume in der Hand steht im Englischen Garten in München. Blick vom Monopteros auf die Frauenkirche und Theatinerkirche. Ein Mann sieht sich Kirschen auf dem Viktualienmarkt in München an. Eine Mutter, ihre Tochter im Kinderwagen und eine Freundin beobachten Gänse im Schlosspark Nymphenburg in München. Ein junges Mädchen mit Kopftuch beim Anstoßen im Biergarten des Waldgasthofes Buchenhain südlich von München. Im Spätsommer sitzen Menschen auf Gartenstühlen vor den Arkadengängen im Hofgarten in München. Baustelle mit Arbeitern. Das Olympiastadion und der Olympiapark in München während der Sommerspiele 1972. Kinder spielen am Seerosenteich des Botanischen Gartens. Blick vom Nymphenburger Schloss in den Park. Der Liesl-Karlstadt-Brunnen auf dem Viktualienmarkt vor dem Maibaum. Verschiedene Gemüsesorten an einem Verkaufsstand auf dem Münchner Viktualienmarkt. An einem Föhntag beim Café Anast im Hofgarten. Wintersport auf den zugefrorenen Kanälen. Eisstockschützen auf dem zugefrorenen Kanal  mit dem Nymphenburger Schloss im Hintergrund. Die drei musizierenden Kinder auf der Nordseite des Haupttores. Sommer im Biergarten am Nockherberg Menschen im Biergarten am Chinesischen Turm im Englischen Garten Blick vom Monopteros in den Englischen Garten mit den Türmen der Stadt im Hintergrund Schloß Nymphenburg von der Parkseite

Die Biergärten im Englischen Garten, der Viktualienmarkt in der Altstadt oder die Bavaria auf der Theresienwiese München strotzt nur so vor urigen Plätzen und historischen Monumenten. Im letzten Beitrag unserer Fotoalbenreihe geht’s noch einmal quer durch München, in Cafés und Biergärten, in Gärten und Parks, zu Denkmälern und Märkten.

Cafés und Biergärten in München

Gärten und Parks in München

Denkmäler in München

Münchner Viktualienmarkt

Bau des Münchner Olympiaparks, 1971-1972

Feierabendbier an der Isar, Kunst in den Pinakotheken, Bummeln auf der Auer Dult oder Weißwurstfrühstück auf dem Viktualienmarkt – in „Minga“ sind den Aktivitäten keine Grenzen gesetzt. In unserer Serie “Unterwegs in München” haben wir Sie mitgenommen auf einen Streifzug zu den schönsten Plätzen, durch die angesagtesten Stadtteile und zu den geschichtsträchtigsten Gebäuden des bayerischen Millionendorfs. Bleiben Sie gespannt, welche Kollektionen wir Ihnen demnächst präsentieren werden.